Rad-Serie (Teil 1)Drei Wege, um den Rad-Boom im Verkehrsalltag ankommen zu lassen

Euphorie in Graz, Hoffnung in der restlichen Steiermark: Das Fahrrad soll weiter in die Gänge kommen. Was es dazu braucht.

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Die Radüberfahrt an der Radetzkybrücke in Graz gehört zu meist befahrenen Abschnitten der Stadt © Jürgen Fuchs
 

Die Zahl wird seit dieser Woche freudig herumerzählt: 19,3 Prozent! Oder: Fast jeder fünfte Weg wird in Graz mit dem Fahrrad zurückgelegt. Das ist das Ergebnis der neuesten Mobilitätserhebung in Graz und der höchste bisher gemessene Wert. Das Wort Fahrradhauptstadt macht jetzt ein wenig übermütig wieder die Runde.

Kommentare (6)
fragment
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Disziplin

Radfahren ist begrüßenswert und in Ordnung! ABER: ich erlebe fast täglich große Disziplinlosigkeit dieser Verkehrsteilnehmer. Bei Rot über die Kreuzung, gleich mal diagonal zum nächsten Supermarkt, Radfahren durch die Herrengasse ist verboten , aber üblich, mit Speed zwischen Menschengruppen durch, könnteals dutzende Erlebnisse erzählen. Wenn Radfahrer sich mehr an die Verkehrsregeln halten würden und ihr Fehlverhalten regelmäßiger geahndet würde, wäre die Situation gleich entspannter. Aber v.a. als Fußgänger 5 Paar Augen rundherum nötig!

Pizzaislife
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Respekt

Das Radfahren in der Herrengasse ist von 20-8 Uhr erlaubt. Und wenn Sie sagen würden es sollten sich alle Verkehrsteilnehmer mehr an die Regeln halten und respektvoller umgehen wäre die Verallgemeinerung besser gewählt

berggrazer
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Oh..

ich hab vollkommen übersehen, dass der Artikel über das Verhalten von Radfahren in Grazer Stadtverkehr handelt, und nicht über potentielle Ausbaumöglichkeiten des Radverkehrs im ländlichen Bereich. Mein Fehler!

helga.zuschrott
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ja, wenns dann die politik endlich schnallt:

- radeln ist gesund
- radeln hat keine emmissionen zur folge
- radeln ist kommunikativ => reden kann man mit entgegenkommenden eben auch
- mit dem radeln erspare ich mir zeit
- reinfrastruktur ist bei weitem günstiger

Mein Graz
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@helga.zuschrott

Ich bin überzeugt, die Politik hat das längst geschnallt.

Allerdings: schränkt man den Individualverkehr ein kommt es wahrscheinlich zu einer Watschn bei den nächsten Wahlen. Und es will doch keiner riskieren, vom Futtertrog gedrängt zu werden.

HPIK1RXCA6MZ63IL
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@Mein Graz

Es könnte aber auch ein Dilemma für die Verkehrspolitiker werden! Einerseits die stark anwachsende Zahl der Radler und ihre Bedürfnisse zu befriedigen, andererseits Autofahrer, die immer langsamer vorankommen nicht allzu sehr zu verprellen.