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Graz-Buch der WocheDie Geschichte des Oeversee-Gymnasiums

Das älteste Grazer Gymnasium am rechten Murufer präsentierte diese Woche ihre eigene Chronik.

Oeversee- Direktorin Jutta Weiker-Schwarz und Chronik- Herausgeber Dietmar Dragaric bei der feierlichen Buchpräsentation des Werks „Das Grazer Oeversee – eine österreichische Schulgeschichte“ (Keiper-Verlag, 2019)
Oeversee- Direktorin Jutta Weiker-Schwarz und Chronik- Herausgeber Dietmar Dragaric bei der feierlichen Buchpräsentation des Werks „Das Grazer Oeversee – eine österreichische Schulgeschichte“ (Keiper-Verlag, 2019) © (c) Richard Großschädl
 

Der Grazer Keiper Verlag nahm dieser Tage ein Stück Grazer Schulgeschichte in sein Programm auf. Herausgeber Dietmar Dragaric und Direktorin Jutta Weiker-Schwarz präsentierten am Donnerstag das Werk "Das Grazer Oeversee - eine österreichische Schulgeschichte".

Den Weg vom 1902 gegründeten k.k. Staatsgymnasium zur modernen Bildungseinrichtung begleiteten im Laufe der Jahrzehnte auch zahlreiche Schüler, die es später zu prominenten Persönlichkeiten brachten. Der Sport-Zweig der Schule mündet etwa zu einer ganzen Reihe von Fußballstars der jüngeren Geschichte wie etwa Thorsten Schick, Hannes Wolf, Florian Kainz, Ronald Gercaliu, Sandi Lovric oder Jürgen Säumel und Markus Schopp. Mit Irina Wurzinger ging auch eine Fußball-Nationalteamspielerin hier zur Schule.

Ein Oeverseeschüler war aber auch etwa "Der Greif" Paul Rosbaud - einer der wichtigsten Spione des britischen Geheimdienstes gegen Hitler und die Nationalsozialisten. Ebenfalls Schüler war der spätere Grazer Bürgermeister Eduard Speck, Verleger Max Droschl, Literatin Sonja Harter, Ernst Pilger (Klinikvorstand der Grazer Uniklinik) und viele mehr.

Fazit: Ein Buch, das nicht nur für Absolventen des Gymnasiums von Interesse sein wird, sondern auch ein Stück weit Zeitgeschichte präsentiert.

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