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BücherJede Menge Grazer Lesestoff

Unsere Online-Serie „Graz-Buch der Woche“ zeigt: Grazer Autoren schreiben richtig starke Geschichten. Wir werfen einen Blick auf aktuelle Neuerscheinungen.

Was Grazer schreiben
Was Grazer schreiben © Wojciech Jaskowski - Fotolia
 

Mords-Beziehung

In dem Buch erfährt man viel über die gute Beziehung der Autorin zum mörderischen Literaten Jack Unterweger. Aber auch eine Menge über ihre Enttäuschung darüber. Sie hat dessen Seele letztlich doch entlarvt.
Andrea Wolfmayr. Jack & ich. Keiper, 200 Seiten. 22,50 Euro.

Gefeiertes Debüt

Die Grazerin Marie Gamillscheg legte heuer ihr beachtetes Romandebüt hin. Die Story um ein Bergbauerndorf am Rande „eines“ Erzberges berührt – nicht zuletzt wegen einer zuletzt selten gelesenen sprachlichen Eindringlichkeit.
Marie Gamillscheg. Alles was glänzt. Luchterhand Verlag, 224 Seiten, 18,50 Euro.

Teuflisch

Viel Mitgefühl hat man ja nicht mit dem Teufel. Trotz spannungsarmer Passagen will man aber wissen: Wie arbeitet er seine Liste ab? Und was hat das mit Jack the Ripper zu tun?
Astrid Schilcher. Mitgefühl für den Teufel. Keiper, 120 Seiten, 18 Euro.

Graz 1918-1938

Der 48. Band der Reihe befasst sich mit den 20 Jahren zwischen 1918 und 1938. Zu den Autoren dieses Jahrbuchs aus dem GrazMuseum zählen etwa Wolfram Dornik, Otto Hochreiter, Karin M. Schmidlechner und viele mehr. Neben der überaus lesenswerten Einleitung durch Dornik, der tief in die Psyche der Stadt eindringt, geht dieses Werk auf zahlreiche Facetten jener Tage ein.
Hrg. Bouvier, Dornik, Hochreiter, Reisinger. Historisches
Jahrbuch der Stadt Graz, Bd. 48. Leykam, 456 Seiten,
29 Euro.

Schnelle Kost

175 Geburtstag und 100. Todestag, 2018 hatte es für Rosegger-Fans in sich. Autor Franz Preitler legt ein Werk vor, dass auch im Zeitalter der Handypostings und Terminflut anregender Lesestoff ist.
Franz Preitler. Rosegger für Eilige. Leykam, 280 S., 17,90 Euro.

Schulterblick

Stefan Rothbart hat es wieder getan und liefert eine Fortsetzung. Wir blicken der Geschichte über die Schulter und begleiten die Protagonisten von einer Weltkatastrophe zur anderen.
Stefan Rothbart. Möglichkeit des Friedens. Twenty Six, 196 Seiten, 21,90 Euro.

Finsteres Land

Mit diesem „Reiseführer“ liegt ein Buch vor, das uns die Steiermark von ihrer düsteren Seite zeigt. Tatorte, Schlachtfelder, Geistergeschichten und finstere Legenden – alles dabei.
Robert Preis. 111 schaurige Orte in der Steiermark. Emons. 240 Seiten, 17,50 Euro.

Fortsetzung der Erfolgsreihe

Die Chroniken von Chaos und Ordnung fanden im Herbst ihre bereits 5. Fortsetzung. Nach einem Brettspiel, an dem seit Jahren viele Spieler mitwirken, entwickelte Heinz Praßl den Plot, die Story selbst schreibt Judith. Kriegerpriester Telos Malakin ist natürlich wieder dabei, wenn es in „Siralen Befendiku Irrisrimen“ im Jahr 347 nach Gründung Fiorinde um Krieg und Macht und Intrigen geht. Beachtliche Hardcore-Fantasy, die ihre Wurzeln in Graz hat.
Judith & Heinz Praßl. Chroniken von Chaos und Ordnung Bd. 5. Acabus Verlag. 712 Seiten, 22 Euro.

Quergeher

Den Frohnleitner Jörg Dulsky kann man auch immer wieder live bei Vorträgen erleben. Doch auch die aktuelle Lektüre gibt viele Einblicke in das Seelenleben eines Mannes, der wirklich gut zu Fuß ist.
Jörg Dulsky. Ein Mann geht quer. Tyrolia. 128 Seiten. 17,95 Euro.

Seltsame Unterwelt

Ingrid und Heinrich Kusch sind seit 35 Jahren in Asiens Höhlen unterwegs und haben ihre Reise nun in einem Buch zusammengefasst. „Asiens Unterwelt“ macht unheimlich Lust auf Abenteuer, wirft aber auch Fragen auf. Nicht alles ist erklärbar, manches führt einen zu seltsamen Schlussfolgerungen und zur Frage: Muss die Geschichte auf manchen Seiten neu geschrieben werden? Spannend zu lesen ist es allemal.
Ingrid & Heinrich Kusch. Asiens Unterwelt. Verlag für Sammler. 240 Seiten. 29,90 Euro.

Straßennamen

50 neue Bilder und Straßennamen machen auch die vierte Auflage zu einer Fundgrube für Geschichte und Geschichterln rund um die Stadt.
Karl A. Kubinzky & Astrid M. Wentner. Grazer Straßennamen – Herkunft und Bedeutung. Leykam, 510 Seiten, 29,90 Euro.

Mord in Stainz

Nach Wien, Niederösterreich und Kärnten ermittelt der pensionierte Chefinspektor Bruno Specht nun in der Steiermark. Veronika und Mario Rieger liefern einen unspektakulären Fall mit regionalen Bezügen zur Weststeiermark.
Rieger & Rieger. Specht im Schilderland. Keiper, 212 Seiten, 18,70 Euro.

Grabner ermittelt

Nach den Krimis um Franz Baumgartner widmet sich der Grazer Autor nun einer neuen Heldin: Anja Grabner, groß, urlaubsreif und Ex-Polizistin. Star einer neuen Thriller-Reihe, die in einem seltsamen Dorf startet.
Reinhard Kleindl. Stein. Goldmann, 448 Seiten, 10,30 Euro.

Kommentare (3)

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dietaenzerin
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... „selten gelesenen sprachlichen Eindrichlichkeit“ ..

Ist „Eindrichlichkeit“ eine neue Wortschöpfung? Der Duden schweigt über das Wort bzw. dessen Bedeutung.

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RobertPreis72
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Tut er gar nicht

Wie - auch im Duden - nachzulesen, bedeutet das Wort Bestimmtheit, Deutlichkeit, Nachdruck etc. ... Was ich eben sagen wollte ist: Die Intensität im Text hat mich sehr beeindruckt.

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dietaenzerin
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Dass der Duden

eine Erklärung zu "Eindringlichkeit" hat, weiß ich. Aber zu "Eindrichlichkeit" habe ich leider nichts gefunden.

Oder ist das eine Wortschöpfung unseres geschätzten gemeinsamen Klassenvorstands Toni R.? ;-)

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