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153 Verdächtige, 26 LänderSteirische Ermittler hoben riesigen Kinderporno-Ring aus

Nach Tipp aus Deutschland wurden bei 40-jährigem Grazer Tausende kinderpornografische Dateien gefunden. Nach seiner Festnahme haben Ermittler des Landeskriminalamts Steiermark 153 weitere Verdächtige ausgeforscht.

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Durch internationale Zusammenarbeit gelang es heimischen Kriminalbeamten, an der Aufdeckung eines riesigen internationalen Kinderporno-Rings entscheidend mitzuwirken.

Im Zentrum stehen ein 40-jähriger Grazer und zwei Wiener, 68 und 22 Jahre alt, die im Verdacht standen, kinderpornographisches Datenmaterial über eine ausländische Website erlangt zu haben.

Über einen Hinweis von deutschen Kriminalbeamten bekamen Ermittler des Landeskriminalamtes Steiermark Ende 2016 Wind vom 40-jährigen Tatverdächtigen aus Graz. Er hätte mit einem deutschen Staatsbürger kinderpornographisches Material getauscht, lautete die Mitteilung.

Kinderpornoring ausgehoben

Bei einer anschließend durchgeführten Hausdurchsuchung bei dem Grazer, stellten die Beamten mehrere tausend kinderpornografische Dateien (Bilder und Videos) sicher. Die aufgrund des sichergestellten Datenmaterials weitergeführten Erhebungen wurden nun nach rund eineinhalb Jahren zum Abschluss gebracht.

Den Beamten des Landeskriminalamtes Steiermark gelang es dabei, weitere 153 Verdächtige aus insgesamt 26 Ländern auszumitteln. Sie sind laut Jürgen Haas von der Landespolizeidirektion buchstäblich auf der ganzen Welt beheimatet. "Sie kommen aus Südamerika, Nordamerika, Afrika und Asien und eben aus Österreich." Ihre Daten wurden, wie es in dieser internationalen Zusammenarbeit üblich ist, an die jeweils zuständigen Strafverfolgungsbehörden übermittelt. "Wir bekommen aber keine Rückmeldung, was die zuständigen Behörden weiter unternehmen."

Wie der aktuelle Fall zeigt, kann das aber sehr viel sein: Der 40-jährige Grazer wurde im November 2017 am Landesgericht für Strafsachen Graz verurteilt.

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