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Draussen daheimMuskelkraft, Gleichgewicht und viel Spaß

Von Mai bis Oktober kann man nun Stand-up-Paddling, die Trendsportart aus Hawaii, auch auf der Mur in Leoben erleben.

Stand-Up-Paddeling auf der Mur
Bereits nach kurzer Zeit steht man schon sicher auf dem Board © kk
 

Nicht nur Spaß und Action, sondern auch Muskeltraining verspricht das Stand-up-Paddling (auch SUP genannt) auf der Mur. Die Trendsportart aus Hawaii begeistert bereits seit einigen Jahren Jung und Alt in Leoben. Zwar hat man in der Montanstadt die klassische Idylle vom blauen Meer und Sonnenschein nicht, doch man holt sich einen Hauch von Urlaubsgefühl auf Hawaii allemal auf die Mur.

Bevor der Spaß beginnen kann, muss man sich seine Ausrüstung zurechtlegen: Ein Neoprenanzug ist nicht nur Schutz vor dem frischen Wasser, sondern auch vor der Sonne. Ein Helm und eine Schwimmweste gehören natürlich auch zur Grundausrüstung. Neben dem SUP-Board braucht man noch ein Paddel und schon kann es losgehen. Nach einer kurzen Fahrt vom LE-Bootshaus in der Nähe des Bahnhofs von Leoben bis zur Einstiegsstelle in St. Michael kann der Spaß nun beginnen.
Ran an das Paddel und rauf auf das Board ist die Devise. Nachdem die Boards mit genügend Luft versorgt sind, zieht man die Schwimmwesten fest, setzt den Helm auf und schon geht es los. Brrr. Beim Einstieg schreckt man sich ein wenig vor dem kalten Wasser der Mur. Man flüchtet sofort in die knieende Position auf dem Board. Nach dem Finden des richtigen Moments wagt man es nun stehend, die Wellen der Mur zu reiten.

Pure Dosis an Action

Eine Stelle mit vielen Wasserwirbeln bietet bereits am Anfang die pure Dosis an Action. Stehend auf dem Board durchzukommen, fast keine Chance. Die Wasserwirbel vor den Augen treiben den Puls in die Höhe. Je näher man zu dieser Wasserstelle kommt, desto schneller schlägt das Herz.

Stand-Up-Paddeling auf der Mur
Die Wasserwirbel der Mur lassen einen nicht trocken Foto © kk

Hochkonzentriert versuche ich mich auf dem Board zu halten, schaffe es jedoch nicht. Und schon gibt es erfrischende Abkühlung in der Mur. Nun schnell das Paddel und das Board fischen, und es kann weitergehen.
Durch die richtige Technik werden mit der Zeit auch die schlimmsten Stellen der Mur überwunden. Mithilfe des Paddels lässt sich nicht nur die gewünschte Richtung ansteuern, sondern auch das Gleichgewicht gut halten. Nach einer Weile geht das Stand-up-Paddling fast schon von allein und das Board auf der Mur wird zur Aussichtsplattform.

Sprung von der Bahnhofsbrücke

Von St. Michael bis zum LE-Bootshaus wird ungefähr drei Stunden lang gepaddelt. Zum Ende hin wird die Mur zwar ein bisschen ruhiger, aber der Spaß bleibt nicht aus. Einen Adrenalinkick gibt es zum Schluss beim Sprung von der Bahnhofsbrücke in die Mur.

Stand-up-Paddeling

Das Stand-up-Paddling (SUP)  und ist eine Wassersportart aus Hawaii. Dabei steht man parallel mit den Füßen auf einem etwas längeren Surf-Board und steuert es mit einem Stehpaddel. Stand-up-Paddling ist schnell und sicher erlernbar.

Das LE-Bootshaus wird von Nina Neuhold-Kofler und Max Klarmann betreut.

Von Mai bis Oktober hat man neben dem Stand-up-Paddling auch die Möglichkeit für Rafting- und Flusswandertouren, auch die passende Ausrüstung wird verliehen.

Das Stand-up-Paddling kann man um 58 Euro mit einem Instruktor ausprobieren (Ausrüstung, Guide, Transport und Murpiratenlizenz).
Danach darf man mit der Murpiratenlizenz die Ausrüstung um 28 Euro für zwei Stunden ausborgen.

Weitere Infos zum SUP auf der Mur unter www.flusswandern-mur.at oder unter 0664/88 33 29 30.

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