LKH Uniklinik GrazStrahlentherapie: Zentrum macht Fortschritte

Nach rund sieben Monaten Bauzeit ist der Rohbau der Erweiterung des Strahlentherapiezentrums fertig. Zwei zusätzliche Linearbeschleuniger werden aufgestellt. In Betrieb gehen sie im Juni 2019.

Klinikvorstand Kapp überreicht "Gleichengeld" © kages
 

Die Steiermark hat einen Nachholbedarf bei Strahlentherapiegeräten. Das stellte auch der Landesrechnungshof fest. Erfreulich: Nach rund sieben Monaten Bauzeit ist der Rohbau der Erweiterung Strahlentherapiezentrum in Graz fertig. Zwei zusätzliche Linearbeschleuniger werden aufgestellt.

Für die Bunkergebäude werden 2300 Kubikmeter Beton, davon 340 Kubikmeter Schwerbeton verwendet.

12,57 Millionen Euro werden investiert, um onkologische Versorgung zu verbessern und die Wartezeiten zu kürzen.

Denn "derzeit wird im Schichtbetrieb auf den jetzt fünf vorhandenen Geräten bis ca. 22 Uhr behandelt, was schwierige Situationen und Unannehmlichkeiten für die Patienten nach sich zieht", heißt es in einer Aussendung.

Bauprojekt

Das Projekt am Strahlentherapiezentrum beinhaltet zwei im Hang zu errichtende unterirdische Bunkergebäude.

Dort werden die Linearbeschleuniger mit den dazugehörenden Schalträumen, Untersuch-ungsräumen, Wartebereichen, Erschließungsachsen und Nebenräumen aufgestellt.

Im zweiten Obergeschoß befinden sich Arbeitszimmer, ein Sozialraum und Nebenräume.

Das Erdgeschoß beinhaltet die für den Betrieb benötigte Erweiterung der Technikzentrale.

Im Juli 2017 ist am LKH Hochsteiermark, Standort Leoben eine zusätzliche Strahlentherapie in Betrieb genommen worden.

Grafik vom neuen Komplex am LKH
Grafik vom neuen Komplex am LKH Foto © kages

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