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Sub bleibtGrazer Subkultur-Kollektiv kämpft um die Existenz

Auflagen der Behörden wurden strenger: Das Sub braucht Geld für einen größeren Umbau und startet Soli-Kampagne.

Das Sub am Kaiser-Franz-Josef-Kai © Gerald Winter-Pölsler
 

"Frag nicht, was das Sub für dich tun kann, frag, was du für das Sub tun kannst.“ So wirbt die Grazer Band „Circle A“ für ihr Lieblingslokal. Und das Sub braucht jede Unterstützung, die es bekommen kann: Der Verein kämpft um seine Existenz.

Das Sub ist eine wichtige Stütze der Grazer Subkultur-Szene, im Haus am Kaiser-Franz-Josef-Kai werden für Vereinsmitglieder Konzerte, Workshops und Vorträge veranstaltet. Jetzt ist das Haus aber in die Jahre gekommen und „die behördlichen Auflagen in den letzten Jahren sind strikter geworden“, heißt es. „Wir müssen die Stiege breiter machen und ein zweites WC einbauen.“

Das kostet rund 20.000 Euro. Geld, das das nicht auf Gewinn ausgerichtete Kollektiv nicht hat. Daher startet auf www.respekt.net eine Crowdfunding-Kampagne und am 30. April gibt es die „Sub bleibt!“-Party.

DIY - Das Do-it-yourself-Kollektiv

"Das Sub war immer schon eine Do-it-yourself-Bewegung", sagt einer aus dem Kollektiv. Darum geht es bei dem Crowdfunding auch gar nicht nur um Geld alleine. Man könne auch Zeit und sein Baustellen-Wissen einbringen und selber anpacken, um dem Verein zu helfen.

Die Veranstaltungen im Sub sind immer nur für Mitglieder, da schaut das Gewerbeamt dem Verein genau auf die Finger. Kommen kann trotzdem jeder und vor Ort Mitglied werden. Fixen Beitrag gibt es keinen, "genauso wenig wie wir feste Getränkepreise haben", heißt es. "Das Sub ist ein konsumzwangloser Raum und wer zwei Euro für ein Getränk zahlen kann, zahlt das - und manche Zahlen eine Zeit lang nichts. Das funktioniert eigentlich sehr gut."

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