IdeenwettbewerbDas sind die Grazer Start-ups der Zukunft

Der universitäre Business-Incubator Science Park hat sieben Start-up-Ideen prämiert. Insgesamt wurden 12.000 Euro Preisgeld überreicht.

Die Preisträger des Ideenwettbewerbs des Science Park Graz
Die Preisträger des Ideenwettbewerbs des Science Park Graz © Science Park, Helmut Lunghammer (KK)
 

Aus Wissenschaft Unternehmen formen, das hat sich der Science Park zum Ziel gemacht. Schon Tradition ist deshalb der Ideenwettbewerb des gemeinsamen Inkubators der TU Graz, KF Universität Graz und der Medizinischen Universität Graz. Von den zahlreichen Einreichungen hat das Team des Science Parks und des ebenfalls dort angesiedelten ESA Business-Incubators 15 Finalisten ausgewählt.

Diese präsentierten ihre Ideen in den Kategorien „Mobility“, „Special Social Impact“, „Health“, „Energy & Environment“ und „Space“ vor einer Expertenjury, die nicht nur die Idee sondern auch die Marktfähigkeit und die Präsentation bewerten musste. Dabei zeigt sich, dass die angehenden Gründer inzwischen geübt sind im Vorstellen von Unternehmensideen.

Nach der Auswertung wurden die Preise in der Mensa der TU-Graz verliehen. Neben den Hauptpreisen in jeder Kategorie, dotiert mit jeweils 2000 Euro, wurden auch der „Female Award“ und der „Overall Winner“ mit jeweils 1000 Euro prämiert. Die Bandbreite der ausgezeichneten Ideen war groß und reichte von einer künstlichen Haut für Roboter über Drohen für die Inventur bis zu einem Gerät zur Behandlung von Venenschwächen.

Science Park: Preisgekrönte Start-up-Ideen

Fünf Minuten Präsentation und fünf Minuten Fragerunde. So viel Zeit hatte die Expertenjury, um die Idee der Bewerber einzuschätzen. Die Jury-Mitglieder: Raffael Fritz (Red Bull Media House), Andreas Morianz (Stadt Graz), Dagmar Eigner-Stengg (Steiermärkische Sparkasse), Christoph Adametz (TU Graz), Roman Vilgut (Kleine Zeitung), Martin Mössler (Science Park Graz)

Science Park, Lunghammer (KK)

Insgesamt 12.000 Euro wurden an die Gewinner verteilt. 1000 Euro für das Projekt mit dem besten Gesamteindruck, 1000 Euro für das beste Projekt mit weiblicher Beteiligung und je 2000 Euro in den Kategorien "Mobility", "Energy & Environment", "Health", "Special Social Impact" und "Space". Gewinner der letzten Kategorie war Nino Richter mit "Crossbox". Einem zentimetergenauen GPS-Tracker für Sportler im Motocross und Downhill-Mountainbike.

Science Park, Lunghammer (KK)

Den Award für "Mobility" gewann Matthias Zöhrer für "Evolve", einem Spracherkennungssystem in Autos, das selbst in sehr lauter Umgebung die Sprachbefehle erkennt.

Science Park, Lunghammer (KK)

Die Kategorie "Energy & Environment“ konnte Alexander Dybov mit “Biomass Fractionation“für sich entscheiden. Die Idee: Bei der Herstellung von Werkstoffen aus natürlichen Rohstoffen wie Stroh sollen in einem Schritt mehrere Produkte entstehen von Papier bis Bioplastik.

Science Park, Lunghammer (KK)

"ActiLeg" von Christoph Schöggler bekam den Preis in der Kategorie "Health". Am Innenwaden angebracht, hilft ActiLeg dabei die Beschwerden von Venenerkrankungen zu lindern.

Science Park, Lunghammer (KK)

"Minimill" vom Team rund um Jakob Neuhauser ist quasi der umgedrehte 3-D-Drucker. Die Mini-CNC-Fräße für zu Hause soll es jedem ermöglichen kleine Werkstücke selbst herzustellen. Preisträger in der Kategorie "Special Social Impact".

Science Park, Lunghammer (KK)

Die Biologin Anna Coclite wurde für ihre Idee der "Artificial Skin" ausgezeichnet. Diese künstliche Haut wird für Roboter entworfen und soll nach der finalen Entwicklung empfindlicher sein als das menschliche Vorbild.

Science Park, Lunghammer (KK)

Jesús Pestana Puerta und sein Team haben "Inventory Drones" entwickelt und sind damit der "Overall Winner". Diese völlig autonomen Drohen können im Lagerhaus Inventur machen, während die Mitarbeiter im Feierabend sind.

Science Park, Lunghammer (KK)
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