Universität GrazGrazer Forscher testen Ultra-Feinstaub

Chemiker an der Universität Graz analysieren Partikel kleiner als 100 Nanometer.

Walter Gössler mit Messgerät zur Probenentnahme © Uni Graz/Pichler
 

Gerade in Graz ist der Feinstaub immer wieder zu spüren. Chemiker an der Universität Graz unter Leitung von Professor Walter Gössler interessieren sich nun sogar für ultrafeine Partikel. Sie haben Messmethoden entwickelt, um Partikel zu untersuchen, die kleiner als 100 Nanometer sind. Zum Vergleich: Übliche Feinstaubmessungen befassen sich mit Partikel, die rund hundertmal so groß sind. Jene Feinstaubpartikel, die tief in die Lunge gelangen, sind 25 mal größer als jene, die nun die Grazer Chemiker betrachten.

„Während gröbere Partikel vorwiegend aus Elementen bestehen, die durch natürliche Vorgänge, wie etwa Erosion, aus dem Boden in die Luft gelangen, entstehen ultrafeine Stäube hauptsächlich aus Verbrennungsprozessen und sind daher vom Menschen verursacht“, so Walter Gössler. Ein Beispiel dafür ist das giftige anorganische Arsen, das bei der Verbrennung von Kohle frei wird. Es gibt zudem weniger gefährliches organisches Arsen, das von Mikroorganismen produziert wird, berichten die Forscher.

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