BauprojektDieses Raumschiff landet im Grazer Andräviertel

Grünes Licht gibt es jetzt für einen ungewöhnlichen Neubau auf Stelzen in der Grazer Grenadiergasse.

Der Neubau bekommt eine markante Alufassade
Der Neubau bekommt eine markante Alufassade © KK
 

Zwölf Jahre ist es her, dass für den Bau in der Grenadiergasse 14 ein internationaler Architekturwettbewerb ausgeschrieben wurde, im nächsten Frühling werden nun die Baumaschinen auffahren. Oder besser: wieder auffahren. 2016 wurde die Revitalisierung der „Dominikanerkaserne“ am Grundstück nach einem Eigentümerwechsel durchgezogen. In dem Altbau sind seither 200 Studierende zu Hause. Zur Straßenseite hin folgt nun der Neubau mit 27 Wohnungen und weiteren 90 Studentenheimplätzen.

Hof zwischen Alt- und Neubau

An dem adaptierten Entwurf des Architekturbüros Machné, der ursprünglich für ein öffentliches Bürogebäude gedacht war, werden sich wohl die Geister scheiden. „Der Baukörper mit drei bis vier Stockwerken schwebt auf rund 12 Meter hohen Stützen“, beschreibt Markus Lampesberger von Immola die ungewöhnliche Form des Gebäudes. Von der Straße aus öffnet sich der Blick auf den Hof zwischen Alt- und Neubau, der öffentlich zugänglich sein wird.

Blick vom Innenhof in Richtung Grenadiergasse
Blick vom Innenhof in Richtung Grenadiergasse Foto © KK

Unmittelbare Anrainer kritisieren nach wie vor die Höhe des Baus in der schmalen Gasse. Gertraud Strempfl-Ledl, Chefin der Altstadtkommission, sieht das Projekt aufgrund seiner baukünstlerischen Qualität positiv.

Kommentare (1)

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Aleksandar
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KRANK

Da will sich wieder irgendein Wichtigtuer ein Denkmal setzen. Die wunderschönen Bäume mussten fallen, zahlreiche Vögel und andere Tiere wurden dadurch vertrieben. Und jetzt will man allen Ernstes den hässlichen Klotz zwischen die denkmalgeschützten Gebäude setzen.

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