SanierungWarum der Grazer Uhrturm eingerüstet ist

Wieder "schmückt" ein Gerüst das Grazer Wahrzeichen am Schloßberg. Was es mit den Arbeiten auf sich hat.

Ein Gerüst verstellt derzeit ein wenig den Blick auf den Grazer Uhrturm
Ein Gerüst verstellt derzeit ein wenig den Blick auf den Grazer Uhrturm © Michael Saria
 

Der Blick auf den Grazer Uhrturm, das Wahrzeichen der Landeshauptstadt schlechthin, ist derzeit ein wenig verstellt: Wurde doch vor Tagen ein Gerüst vor der Sehenswürdigkeit aufgebaut.

Einmal mehr, muss man sagen: Erst Anfang sorgten Arbeiten am 700 Jahre alten Wahrzeichen für bange Blicke von manchen Grazern wie Touristen.

Für die Sanierungsarbeiten wird ein mobiles Gerüst verwendet
Für die Sanierungsarbeiten wird ein mobiles Gerüst verwendet Foto © Michael Saria

Doch auch diesmal beruhigt man im Büro des zuständigen Grazer Kulturstadtrates Günter Riegler: Auch die aktuellen Arbeiten seien "Teil einer regelmäßigen Sanierung des Wahrzeichens".  So wird nun auf den restlichen Mauerteilen die Farbe der Fassade aufgefrischt, zudem werden Risse saniert. Und: Die berühmten Zifferblätter werden neu gefasst.

Dass diese Arbeiten auch noch jetzt im Oktober laufen, ist dem nicht immer berauschenden Wetter in den vergangenen Wochen geschuldet.

Ach ja, falls die Frage mit den vertauschten Zeigern wieder auftacht: Der Uhrtturm, der ab der Mitte des 16. Jahrhunderts sein heutiges Aussehen erhielt, zeigte ursprünglich mithilfe von weithin sichtbaren große Zeigern nur die Stunden an - erst später kamen die kleineren Zeiger für Minuten hinzu.

 

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