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Bürgermeister Siegfried Nagl„Die Murgondel müssen wir ernsthaft diskutieren“

Der ÖVP-Stadtchef ruft 2020 ein Kulturjahr aus und haucht der alten Idee der Gondel entlang der Mur neues Leben ein. Was Siegfried Nagl mit Graz in den nächsten Jahren vorhat.

© Stefan Pajman
 

Nach dem Wahlsieg im Februar haben Sie gesagt: „Ich spüre, dass ich auch zu einer Leitfigur in der Partei werde.“ Spüren Sie das immer noch?
SIEGFRIED NAGL: Das hab ich gesagt? Also gut, Politik kommt ohne Menschen, die voran gehen, nicht aus. Und wenn es einem gelingt, vier Mal in Graz wiedergewählt zu werden, dann hat man vieles richtig gemacht.

Die Frage hat den Hintergrund, dass es derzeit in der ÖVP nur eine Leitfigur zu geben scheint – und zwar Sebastian Kurz. Was sagen Sie dazu, dass die Partei so stark auf eine Person zentriert wird?
NAGL: Ich habe viele Parallelen mit dem Sebastian. Bei mir gab es die selben Debatten, ich war 34, als ich Stadtrat wurde. Und ich habe ihn bestärkt: „Die Periode zwischen 25 und 50, wo du am stärksten bist, da kannst du deine ganze Kraft einbringen, tu das.“ Und das, was er jetzt gemacht hat, ist für mich etwas sehr Vertrautes: Ich bin damals auch als „Liste Siegfried Nagl – Grazer Volkspartei“ angetreten, wir haben schon länger ein Vorzugsstimmenmodell, da sind wir einmal, was die Frauenquote betrifft, ordentlich auf die Nase gefallen, das haben wir jetzt besser gemacht. Und ich habe mir bei der letzten Wahl ausbedungen, dass ich die Listenerstellung mache und meine Partei hat das auch mitgetragen. Wenn Sebastian, der ja die Breite der ÖVP kennt, ähnliche Kriterien auf Bundesebene anwendet, sind das Erfolgskriterien.

Die Periode zwischen 25 und 50, wo du am stärksten bist, da kannst du deine ganze Kraft einbringen, tu das.

Bürgermeister Siegfried Nagl zu ÖVP-Hoffnung Sebastian Kurz

Kommen wir nach Graz: Praktisch alle Parteien sagen, dass man den Autoverkehr einschränken muss. Sind das bisher nicht nur Lippenbekenntnisse?
NAGL: In den vergangenen 20 Jahren, seitdem ich in der Politik bin, haben wir in Graz in Sachen öffentlicher Verkehr und Radverkehr unglaubliches zusammengebracht. Die Statistik zeigt: Beim Feinstaub sind wir bei den Überschreitungstagen in den vergangenen zehn Jahren massiv nach unten gekommen. Ich als Bürgermeister werde darauf achten, dass wir im Verkehrsbereich weiter etwas zusammenbringen. Es gibt vom Land fast den Beschluss für den doppelgleisigen Ausbau der S-Bahn Richtung Seiersberg und Voitsberg. Das finde ich großartig, aber das Land darf nicht vergessen, dass die vielen Menschen, die dann noch mehr unsere Nahverkehrsknoten anfahren, auch weiter verteilt werden müssen. Da brauchen wir Unterstützung von Land und Bund – und da bin ich sehr zuversichtlich. Von Verkehrsstadträtin Elke Kahr erwarte ich mir, dass sie in kürzester Zeit die Ausweichstrecke zur Entlastung der Herrengasse zustande bringt.

Wie gut ist das Klima in Ihrer Koalition, in der man ständig betont, dass das Klima gut ist?
NAGL: Wir werden dauernd gefragt. Aber dann ist es am besten, ich betone es gar nicht mehr.

Stadtrat Günter Riegler hat im unserem Interview gesagt, die ÖVP möge liberaler und weltoffener werden. Wie sehen Sie das?
NAGL: Da hat er anscheinend die Entwicklung der letzten Monate vor lauter Aufregung nicht ganz mitverfolgt. Ich glaube, dass wir uns momentan unglaublich breit und liberal aufstellen.

Der Stadtrat meinte auch die Differenzierung zwischen Ehe und Verpartnerung sei nicht nachvollziehbar. Das ist ja nicht ganz die Parteilinie.
NAGL: Bei uns gehen die Meinungen da auseinander. Es braucht Zeit, um in dieser Frage weiterzukommen. Der Stadtrat hat klar auf rechtliche Differenzierungen hingewiesen. Ich bin mit dem Kulturstadtrat auch so verblieben, dass er einen Wunsch von mir umsetzen wird.

Gemeinsam mit Günter Riegler möchte ich das Jahr 2020 wieder zu einem Kulturjahr ausrufen.

ÖVP-Chef Siegfried Nagl hat große Pläne

Und zwar?
NAGL: Ich habe die Vorbereitungen und das Kulturhauptstadtjahr 2003 erlebt, die Kritik, aber auch die Freude daran. Gemeinsam mit Günter Riegler möchte ich das Jahr 2020 wieder zu einem Kulturjahr ausrufen. Ich wünsche mir, dass wir in der Kulturpolitik neue Wege beschreiten. Da fehlt es uns an Feuer. Dieses Kulturjahr soll wieder eine Vorgabe von Seiten der Politik bekommen. Ein Thema das man abwickeln könnte, wäre zum Beispiel der öffentliche Raum. Dazu könnte man von Kulturschaffenden Projekte diskutieren und einfordern. Es hat einen Wert, den wir, glaube ich, übersehen haben – die kulturelle Wertschöpfung.

Sie sind für die Stadtplanung zuständig. Welche Pläne gibt es?
NAGL: Einerseits, dass wir per Gondel von Eggenberg oder Gösting bis Thal kommen – das wird von mir voll forciert werden. Andererseits will ich die Idee der Murgondel in dieser Periode ernsthaft diskutieren. Wie kann ich die 30.000 Autos von der Autobahn holen, die jeden Tag vom Süden hereinschießen? Die können beispielsweise beim Schwarzl-Freizeitzentrum, dort gibt es bereits einen Park & Ride, parken – und gondeln dann in 13 Minuten bei jedem Wetter in die Stadt.

Die umstrittene Murgondel soll von Schwarz-Blau wieder diskutiert werden Foto © Steiermark Tourismus

Trotz aller Häme also wieder die Murgondel?
NAGL: Ja, Häme gehört dazu. In der Politik wirst du zuerst ausgelacht, dann bekämpft und beim Bandl durchschneiden, stehen alle neben dir und sagen „Ich war eh immer dabei“. Das tut oft weh.

Zurück zur Stadtplanung ...
NAGL: Der Murraum muss neu entwickelt werden, die Smart City wächst und noch in dieser Periode werden noch viele Kräne in Reininghaus stehen. Dort sind viele Wettbewerbe fertig, die Baugenehmigungen kommen.

Ich weiß, dass ich nicht immer diplomatisch und manchmal schwere Kost für meine Regierungskollegen bin.

Der Bürgermeister ganz selbstkritisch

Wir sind heute hier am Schloßberg unterwegs. Welche neuen Pläne verfolgen Sie hier?
NAGL: Beispielsweise haben wir am Schloßberg so gar kein Spielgerät, für die Aufenthaltsqualität als Familien mit Kleinkindern braucht es also noch das eine oder andere. Und der Pachtvertrag für die Rutsche ist vergeben, die Stadt steht dem nicht im Wege. Man steigt dann im Lift bei der Station Kasematten aus und rutscht dann hinunter bis neben die Grottenbahn.

Sie haben ja auch eine Grünraumoffensive ausgerufen. Die läuft auch, aber nicht dort wo es die meisten Defizite gibt – also Lend und Gries. Wieso?
NAGL: Wir sichern alles ab, was wir kriegen können. Da wird vielleicht das eine oder andere Haus einmal abgerissen werden und ein Park entstehen. Es gibt ein schönes Beispiel in der Lessigstraße – das ist rundum ziemlich dicht verbaut, aber man hat mit dem Lessingpark eine Oase dazwischen geschaffen. Dieses Modell brauchen wir in Lend, Gries und Jakomini. Gemeinsam mit Umweltstadträtin Tina Wirnsberger setzen wir jetzt die begrünten Haltestellen in der Annenstraße um.

Bürgermeister Siegfried Nagl im Gespräch mit Michael Kloiber und Gerald Winter-Pölsler von der Kleinen Zeitung Foto © Stefan Pajman

Trotzdem hagelt es oft heftige Kritik von Ihnen – an den Grünen oder der KPÖ. Wie kann man da noch zusammenarbeiten?
NAGL: Ich weiß, dass ich nicht immer diplomatisch und manchmal schwere Kost für meine Regierungskollegen bin. Ich glaube aber alle wissen, dass ich es gut mit Graz meine. Und ein reinigendes Gewitter tut zwischendurch einfach gut.

Stichwort Kurt Hohensinner –wird er Ihr Nachfolger?
NAGL: Dass Kurt Hohensinner zu meinem politischen Ziehsohn geworden ist, hat jeder bemerkt. Ich halte unglaublich viel von ihm. Er ist ein Politiker, der sich für vieles eignet. Im Moment fühle ich mich auf meinem Sessel aber durchaus wohl.

Kommentare (33)

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office1
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Murxkraftwerk

hoffentlich fällt ihm das auf den Kopf. So etwas von Überheblich hat die Welt noch nicht gesehen. Schmettert über 10.000 Stimmen zu einer Volksabstimmung ab, so eine Nichtachtung, obwohl der Verfassungsrechtler Mayer den Wortlaut als gesetzäßig bezeichnete, Dr. Gepp, Naturschutzbundpräsident den Stausee und den Damm als Umweltkatastrophe bezeichnete, der ZSK ein veraltetes Technikmonstrum ist, die Tausenden Bäume für die Luft ganz wichtig sind, es viel zu viel Strom gibt, der weit billiger hergestellt wird als mit diesem Murx, dieses 90 % des erzeugten Stroes exportiert, und nur für 4 Tage pro Jahr Strom erzeugt, 100 Mill. den Steuerzahlern aufbürdet, das alles verursacht vom ÖVPSPÖ-Klüngel.

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stadtkater
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Kein einziger Pendler

steigt freiwillig bei einen Park&Ride in eine Gondel um! So etwas kann nur ein Ahnungsloser glauben. Wer profitiert denn von so einem 100 Mio-Projekt?

Und die Gondel nach Thal gondelt dann genau so wie jetzt der Bus im 40-Minuten-Takt?

Aber hoffentlich bringt das neue Kulturjahr dann eine neue Murinsel, die dann alle paar Jahre mit Millionen renoviert werden muss und deren Gastronomiepächter alle paar Jahre das Handtuch wirft!

Wir haben's ja, die Millionen für die Glanzideen des Bürgermeisters und wir sind ja noch immer unter der jährlich steigenden Verschuldungsobergrenze.

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Reipsi
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Volkbefragung

Murgondl , ganz einfach , ich wäre dafür !

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Strassenbahnausbau
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Befragungen...

...sind nicht so das, was die Grazer Politik haben will. Da könnte ja ein unbequemes Ergebnis rauskommen und die Parteifreunde enttäuscht werden. Doppelmayr rechnet vermutlich schon mit dem Auftrag, so wie die chinesische Firma für eine Großbestellung schrottreifer E-Busse.

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stadtkater
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Statt einer echten Volksbefragung

hat die Grazer VP lieber hauseigene Umfragen per Postwurfsendung oder e-Voting, deren Ergebnisse dann später sehr gerne als Umfrageergebnisse unter den Einwohnern zitiert werden. War schon beim Murkraftwerk genau so!

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diss
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Nagl!

So ein Kaspertheater! Die Stadt ist hoch verschuldet.

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pesosope
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Wenn die Gondel sooo toll ist Hr. Nagl und sooo viele Vorteile bringt, dann frage ich mich, warum meine (unsere) Steuergelder dafür gebraucht werden und dies nicht an einen privaten Investor vergeben wird?

Nachdem es ja es soooooooo toll ist, werden die sich darum reißen, die Stadt Graz spart sich viele Millionen und hat dazu auch noch ein suuuupertolles Projekt geschaffen, das allen nur Freude bereitet. Das wird sogar noch besser als die Murinsel oder die Märchengrottenbahn ;-)

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parncutt
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Murkraftwerkskandal

Abgesehen von der freiwilligen Zusammenarbeit mit einer rassistischen politischen Partei: Das megateure öffentliche Doppelprojekt Murkraftwerk plus Speicherkanal wird mit Gewalt durchgesetzt, obwohl aus zum Teil noch geheim gehaltenen Umweltverträglichkeitsprüfungen hervorgeht, dass das Projekt sich weder ökologisch noch ökonomisch rentiert. Auf der Greenwash-Seite murkraftwerk.at stehen trotz mehrmonatigem Protest noch Lügen zur Anzahl der gefällten Bäume, zur Sauberkeit des Wassers, zum Strombedarf. Das Vertrauen zu den öffentlichen Behörden wird untergraben. Mehr als zehntausend gesunde Bäume sollen noch umsonst gefällt werden. Zehntausend! Das Wort "Skandal" reicht längst nicht mehr aus.

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stadtkater
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Uhnd wann kommen die Plabutsch-Seilbahn

und der "Siedlungsfonds" für geförderte neue Eigentumswohnungen (Nagl: "Eigentum macht frei")?

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Strassenbahnausbau
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Nagl...

...hat sich selbst zum Zuständigen für die Straßenbahn-Projekte erklärt. Und anstatt sich dafür endlich einzusetzen, hält er weiter an unsinnigen Gondelprojekten fest. Gondel über der Mur, Gondel auf den Plabutsch, Gondel nach Thal... man könnte fast meinen, von der Firma Doppelmayr sind ein paar Euro an Parteispenden geflossen!

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bimsi1
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Nagl denkt sich halt auch.

"Jetzt hol ich mir, was mir zusteht", wenn das sogar ein Bk sagt, darf er das auch.

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Mein Graz
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er holt sich nicht,

was ihm zusteht.
er verursacht kosten, die dann alle grazer steuerzahler (und wahrscheinlich nicht nur die) übernehmen müssen.

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clawjelly
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Was für ein Blödsinn.

"Von Verkehrsstadträtin Elke Kahr erwarte ich mir, dass sie in kürzester Zeit die Ausweichstrecke zur Entlastung der Herrengasse zustande bringt."

...nachdem dieses Thema unter Nagl plus der vorige Verkehrsrat Eustacchio jahrzehntelang (!!) rausgezögert wurde, erwartet er auf einmal schnelle Ergebnisse! Verlogen ist das.

"Beim Feinstaub sind wir bei den Überschreitungstagen in den vergangenen zehn Jahren massiv nach unten gekommen."

Graz und Seiersberg wachsen und besitzen mehr Autos, produziern aber weniger Feinstaub? Das glaubt er doch nichtmal selbst.

"Grünraumoffensive"

Ist es Teil dessen, tausende Bäume fürs Murkraftwerk zu fällen...?

Und wieder die Murgondelbahn. Ja, mit Kurz hat er auf jeden Fall den Blender gemeinsam.

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Styrian007
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Guten Morgen...

Lustig! Wenn Nagl ein Interview gibt, unterbrechen die paar wenigen Berufs-Oppositionellen sogar für ein paar Minuten ihren Sommerurlaub und hauen empört in die Tasten! Es muss weh tun, wenn Jahre-, ja Jahrzehntelanges Schimpfen, Schlechtreden und Sudern nichts hilft und die GrazerInnen noch immer nur Nagl zutrauen, diese Stadt zu führen! Also, könnt ihr eigentlich gleich wieder den Urlaub aufnehmen...

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Mein Graz
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nein, es tut weh, in graz

einen politiker an der spitze zu haben, der bei wichtigen themen absolut nix weiter bringt und immer wieder alte vorschläge hervorholt, bei denen schon längst bewiesen ist, dass sie nichts bringen.
es tut weh, dass der bm von graz zwar viele agenden an sich reißt, dann aber von anderen erwartet, genau diese arbeit zu erledigen.
es tut weh, wenn ein bm bewusst seine eigene stadt verschandelt durch die förderung eines unrentablen kraftwerksbaus, durch den die mur zu einem 3,7 km langen stausee wird.
es tut weh, wenn geld für einen kanal verbraten wird, das man anders viel dringender brauchen würde.
es tut weh, wenn sich beim verkehr jahrelang nichts bewegt.

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bimsi1
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Sind Sie ein Journalist der Kleinen Zeitung?

Wäre ja möglich. Hin und wieder einmal zu posten wirkt wie eine kreative Pause.

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Mein Graz
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und was fällt dir zu den von mir geschriebenen fakten ein?

wahrscheinlich gar nichts, sonst hättest nicht eine so dümmliche vermutung in den raum gestellt.

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jahcity
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Mich kann er bald....

Bin raus aus Graz u du kannst ja dann die 1,6 Mrd € zurückzahlen! Wie heißt es so schön: "Mit vollen Hosen ist leicht stinken"!

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Strassenbahnausbau
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Eigentlich wirklich schlimm...

...dass sich die Menschen von Nagl so sehr blenden lassen. Wirklich viel zustande gebracht hat er nämlich nicht. Gerade seine Verkehrspolitik ist zum Davonrennen (Absage der Südwestlinie, Aufschieben aller anderen Tramprojekte, neue Verkehrserreger Südgürtel und Südbahn-Unterführung, Verhinderung sinnvoller Radwege wegen Parkplätzen...).

Schuld sind aber immer die anderen, denen er das Verkehrsressort zuschiebt. Um dann wieder dazwischen zu funken.

PS. ich habe leider keinen Urlaub.

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wellenreiter
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@Styrian007: Schön, dass Sie hier auch schreiben..

..auch wenn es jedenfalls sehr sonderbar ist, was Sie schreiben - Sie patzen nur alle anderen Poster an, sonst nix.
Dazu kommt, dass Ihr Posting nicht ein Argument zur Sache enthält. Für oder gegen was auch immer..
So, jetzt wieder in Andachtstellung!
Huldigen Sie emsig weiter!

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4581589URBA
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Straßenbahn entlang der Mur

wàre auch eine Möglichkeit, wenn man schon für das Kraftwerk mit Speicherkanal alle Natur entfernt.

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Reipsi
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Strassenbahn

kommt zu teuer , wie man bei der Verlängerung in Leonhard sieht, eine kleine Runde, Millionen .

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Strassenbahnausbau
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Wie oft ich diesen Unsinn noch lesen muss...

...am Riesplatz wird unglaublich viel gebaut, für Straßenbahn, Busse, Radfahrer und natürlich auch den Autoverkehr. Die Straßenbahn war zwar das teuerste Einzelprojekt, kostete aber bei Weitem nicht so viel, wie immer wieder behauptet wird. Ein Kilometer Straßenbahn ist sicher wesentlich günstiger als ein Kilometer Gondel.

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LaoQui
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Die 7-er-Verlängerung bleibt ein Millionengrab,

denn man hätte mit einer Schleife um das KAGES-Gebäude einen besseren Effekt erzielen können (keine unnötige Verlängerung der Fahrzeit, kürzerer Fußweg zum Campus etc.), und das um einen Bruchteil der Kosten. Was dort aufgeführt wurde, bleibt ein Beispiel für die Grazer Formel: doppelte Kosten für die halbe Wirkung.
Damit spreche ich mich nicht gegen Straßenbahn-Projekte aus, aber Graz hat nicht das Geld, um es so zu vergeuden!

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Strassenbahnausbau
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Am sinnvollsten...

...wäre die ursprünglich geplante Verlängerung ins Stiftingtal und/oder zum Berliner Ring gewesen. Dann wäre die Med Uni und zusätzlich noch zumindest ein größeres Wohngebiet angebunden worden. Keine Ahnung, warum das verworden wurde. Die Trasse dafür war jedenfalls schon fixiert (in der Ragnitz inzwischen leider durch die Privatklinik verbaut, typisch Graz).

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invisible
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Sommerloch

Haben wir schon wieder Sommerloch, weil die Gondel wieder mal ausgegraben wird.

Das Werkl wurde schon (viel zu ernsthaft und lange) diskutiert; jeder Verkehrsplaner sagt, dass es völliger Holler ist und dass man lieber die Hälfte des Geldes in den Ausbau des Straßenbahnnetzes stecke sollte und die andere Hälfte in die S-Bahn. Aber damit kann man sich halt kein Denkmal setzen...

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