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Innovative BauernBald gibt es sogar Wein aus steirischen Paradeisern

Die Paradeiser hat jetzt Hochsaison. Um auf dem heimischen Markt bestehen zu können, setzen junge steirische Gemüsebauern auf neue Produktentwicklungen. Beliebteste Sorte bei den Kindern: Die Cherryparadeiser.

Paradeiser
Auch die Kleinsten fahren schon auf die Paradeiser ab © LK Stmk/Alexander Danner
 

"Die sind so süß", "Richtig saftig" - die Kinder des Pfarrkindergartens St. Paul-Eisteich in Graz haben nach einer Verkostung am Mittwoch ihr Urteil gefällt: Die rote Cherryparadeiser ist die liebste Paradeissorte der Kleinsten. Jetzt hat die Königsfrucht im heimischen Gemüseanbau Hochsaison, das wird auch mit dem "Tag des Paradeisers" am 8. August gewürdigt. Dazu rührt steirische Landwirtschaftskammer (LK) kräftig die Werbetrommel für erntefrische Paradeiser von den heimischen Feldern und Folientunneln.

"Unsere bäuerlichen Familienbetriebe kultivieren das Lieblingsgemüse der Österreicher nach strengen Qualitätsrichtlinien. Heimische Paradeiser haben kurze Transportwege und kommen so immer frisch auf die Teller der Steirerinnen und Steirer", preist LK-Vizepräsidentin Maria Pein die Vorzüge des heimischen Gemüses an. Dessen Kultivierung ist aber nicht einfach und schon gar nicht billig. "Die Konsumenten sind aber immer mehr bereit, gutes Geld für heimisches Gemüse auszugeben", betont Fritz Rauer, Präsident des steirischen und österreichischen Gemüsebauverbands. Nicht nur Importe aus Spanien, Griechenland und Osteuropa erhöhen den Preisdruck. Auch bei uns wird der Großanbau forciert, dahinter stecken oft große Handelsketten.

Irene Gombotz über die Cherryparadeiser

Dennoch sehen viele Jungbäuerinnen und Jungbauern eine Zukunft im Gemüseanbau. 20 von ihnen aus der Steiermark haben sich zu den "Jungen Wilden Gemüsebauern" zusammengeschlossen und versuchen vor allem mit innovativen Produkten die Wertschöpfung ihrer Erzeugnisse zu erhöhen. Irene Gombotz aus Straden ist eine von ihnen: "Wir haben den Steirischen Paradeissaft und auch den Paradeissessig neu im Sortiment. Im Herbst wird es auch einen Paradeiswein aus Cherrytomaten geben", erzählt Gombotz. Noch im Entwicklungsstadium, aber auch bald in den Regalen: Das erste Ketchup aus steirischen Paradeisern!

Sortenvielfalt
Steirische Sortenvielfalt Foto © LK Stmk/Alexander Danner

Bei den steirischen Direktvermarktern kann man unter bis zu 50 verschiedenen Paradeissorten wählen, die erntefrisch über den Ladentisch gehen. Franz Pölzl, der in Graz-Waltendorf Gemüseanbau samt Direktverkauf betreibt, zählt auf das Qualitätsbewusstsein der Kunden: Wir bieten ihnen jedes Jahr neue Sorten an und geben auch gerne Koch- und Rezepttipps."

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