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Graz-WaltendorfJetzt wird das Kotzbeckhaus abgerissen

Wohnungen, Geschäfte und ein neues Zentrum für den Bezirk: Das soll nun in der Waltendorfer Hauptstraße entstehen.

Startschuss für Bauprojekt: Kotzbeckhaus wird abgerissen
Startschuss für Bauprojekt: Kotzbeckhaus wird abgerissen © Markus Leodolter
 

Anrainern in Waltendorf blieb es in den vergangenen Tagen nicht verborgen: Das Kotzbeckhaus in der Waltendorfer Hauptstraße, lange Jahre Standort der gleichnamigen Bäckerei wurde geräumt. Hans Schaffer von der ÖWG bestätigt, was Waltendorfer schon vermuteten: „Das Haus wird in den kommenden Tagen abgerissen“.

Damit fällt nun endgültig der Startschuss für ein Bauprojekt, bei dem auf einem rund 13.000 Quadratmeter großen Areal in der Waltendorfer Hauptstraße 81 Wohnungen und Gewerbeflächen im Ausmaß von 2500 Quadratmetern entstehen. Bereits 2011 hatte man dafür ein erstes Bauansuchen gestellt, Anrainereinsprüche und ein Wasserrechtsverfahren verzögerten jedoch das Projekt. Anders als ursprünglich geplant werden das Kotzbeckhaus und ein weiteres Gebäude auf dem sonst unbebauten Grundstück nun gleich abgerissen und nicht erst in der letzten Bauphase. „Das verkürzt die Bauzeit enorm“, unterstreicht Schaffer.

Neues Café kommt

Verständnis hat Schaffer dafür, dass viele im Bezirk an dem alten, aber nicht denkmalgeschützten Haus hängen, war doch die Bäckerei Treffpunkt für Generationen von Waltendorfern. Eine Sparfiliale, ein Café und verschiedene Dienstleister sowie eine kleine, öffentliche Grünfläche sollen jedoch dafür sorgen, dass sich der Komplex zu einem Bezirkszentrum mausert.

Der geplante Baukomplex in der Waltendorfer Hauptstraße
Der geplante Baukomplex in der Waltendorfer Hauptstraße Foto © Visualisierung: renderwerk.at

In Sachen Verkehrsführung bleibt es bei den ursprünglich geplanten Maßnahmen: Das neue Gebäude wird nach hinten versetzt. Eine Spur für Linksabbieger soll den Verkehr flüssiger halten, der Fußgängerübergang übersichtlicher werden.

Kommentare (3)

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stadtkater
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Und wieder verschwindet

in Graz ein Stück Grünfläche, dieses mal am ehemals schönen Ruckerlberg, und muss einer 80-Wohnungen-Anlage aus Spritzbeton, Gipskarton und Styropor weichen. Daraus resultieren noch mehr Feinstaub, mehr Verkehr, jahrelanger Baulärm und noch schlechtere Lebensqualität für alle Anrainer.

Gibt es überhaupt noch irgendwelche kaufkräftige Wohnungssuchende in Graz oder verängstigte Sparer mit dem Wunsch nach Anlegerwohnungen? Es stehen doch ohnehin seit Monaten und teilweise sogar Jahren in Graz dutzende überteuerte Wohnungen zum Kauf zur Verfügung, die keine Käufer finden! Wenn die Zinsen in ein, zwei Jahren steigen werden, wird die Immobilienblase platzen und viele werden dumm aus der Wäsche schauen! Dann ist aber Graz fast zur Gänze zubetoniert.

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alwin
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Das " Grundstück" war bisher auch schon bebaut. Es wird ein öffentlicher Grünraum - den es dort sonst nirgendwo gibt- ( Beispiel Eisteich, Bänke nur für Bewohner usw.!!!! ), geschaffen. Die neuen Dächer, so sieht es auf der Darstellung aus, sind nun als Gründächer ausgebildet, die ein rasches abrinnen von Regen verhindern und so zu einembesseren Mikroklima beitragen.

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stadtkater
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Selber den Artikel lesen!

Dort wo die neuen "Stadtvillen" hinkommen sollen, ist das bebautete Grundstück derzeit unbebaut!

Neue Gebäude mit begrünten Dächern sind kein Ersatz für eine unverbaute Wiese!

Eine öffentlich unzugängliche Wiese ist mir lieber als ein umgebautes Areal mit öffentlich zugänglichen Bankerln.

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