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Laut Naturschützer

Für das Murkraftwerk müssten 16.500 Bäume weichen

Der Naturschutzbund Steiermark präsentierte das Ergebnis seiner Baumzählung an der Mur. Die zehnfache Menge des Grazer Stadtparks müsste demnach für das geplante Kraftwerk geopfert werden.

Der Naturschutzbund präsentierte seine Zahlen
Der Naturschutzbund präsentierte seine Zahlen © Wilfried Rombold
 

Wie viele Bäume müssen für das geplante Murkraftwerk in Graz-Puntigam wirklich gefällt werden? Dass es nur 700 sind, wie es seitens der Estag und der Stadt Graz offiziell verlautbart worden war, zweifelte der Naturschutzbund an und startete deshalb eine groß angelegte Baumzählung entlang der Mur. Heute präsentierte man die Ergebnisse.

Kommentare (43)

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@vati60

Ich gebe Ihnen recht: die Obergscheiten, die Natur- und Umweltschutz hintanstellen und sich darüber lustig machen, sollte man tatsächlich ins stille Kämmerlein verbannen.

Steirerblei
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Die grünen Verhinderer!

Was glauben die Grünen woher wird wohl in Zukunft der Strom kommen???
Atomkraftwerk - nein danke!
Windkraftanlagen auf den Bergen - Umweltverschandelung, nein danke!
Biogasanlagen - Massentierhaltung, nein danke!
Kohlekraftwerke - Luftverpester nein danke!
Fotovoltaikanlagen - in der Grazer Altstadt wegen der schützenswerten Dachlandschaft vielfach nicht möglich, nein danke. Außerdem nicht leistungsfähig genug und nicht speicherbar!
Durch die Forcierung der E-Mobilität wird mehr Strom denn je gebraucht werden (wollen die Grünen keine Elektroautos?)
Also woher nehmen: Eh klar, der Strom kommt aus der Steckdose!!! Genau.
Wasserkraft wäre der einzig saubere Strom und auch der ist nicht gewünscht.
Und noch etwas: Das Murufer in Puntigam ist derzeit eine einzige ungepflegte ,,Gstättn". Warum erholen sich dort jetzt keine ,,Naturschützer" und Grünen und genießen die einzigartige Naturlandschaft? Ich sehe dort nur Radfahrer und vereinzelte Spaziergänger mit Hunden, die ihren Kot auch noch liegen lassen!
Aber wahrscheinlich haben wieder irgendwelche ,,Experten" seltene Tiere oder Pflanzen entdeckt, die vorher noch keiner je gesehen hat!
Nach dem Bau wäre es ein herzeigbares flussnahes Naherholungsgebiet, das schnell von der Stadt aus zu erreichen wäre ohne kilometerlange Anfahrt. Und Bäume wachsen nach (es gibt auch schnell wachsende Arten!). Die Grünen werden ihren Strom wahrscheinlich selbst im Keller mit dem Heimtrainer und mittels Dynamo erzeugen.
Viel Spaß beim Verhindern!

jahcity
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Ihre Lügenstammtischproletenlogik

ist am Ende! Die E-Control hat eindeutig festgestellt: Google "E-Control: Österreich braucht nicht mehr Kraftwerke" Weiteres ist die Arbeit der Befürworter für eine frei fließende Mur auf einen Wahrheitsfundament gebaut u die Bürgerinnen u Bürger werden dies schlussendlich auch voll u ganz unterstützen! Ihre Lügen werden ganz klar scheitern! Und Tschüss!!!

Strassenbahnausbau
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Dieses Kraftwerk...

....ist unwirtschaftlich. Erwiesenermaßen. Die enormen Baukosten werden die Grazerinnen und Grazer mit hohen Netzgebühren zu zahlen haben. Die Stadt Graz plant derzeit, mehr als 104 Millionen Euro in das unsinnige Projekt zu investieren, weil ein großer Investor abgesprungen ist. Für andere Projekte (zB Südwestlinie) ist angeblich kein Geld da.

...nicht umweltverträglich. Die über 16.000 gefällten Bäume werden die Luftqualität in Graz jahrzehntelang verschlechtern. Und Graz ist definitiv nicht berühmt für gute Luft. Die Bevölkerung bezahlt für dieses Prestige-Projekt mit ihrer Gesundheit.

Die Stadt Graz soll sich mit sofortiger Wirkung aus diesem Projekt zurückziehen! Alleine kann die Estag das ohnehin nicht finanzieren. Ich bin definitiv FÜR Wasserkraft, aber entlang der 445 Kilometer, welche die Mur misst, sollte es viele geeignetere Standorte geben. Die Eingriffe in das Grazer Stadtbild und die Natur in Graz sind inakzeptabel.

Steirerblei
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Falsche Argumente

@Strassenbahnausbau.
Sie schreiben: Dieses Kraftwerk ist unwirtschaftlich. Erwiesenermaßen.
Also: Erwiesen wäre die Unwirtschaftlichkeit frühestens dann, wenn das Kraftwerk schon eine geraume Zeit in Betrieb wäre und sich die wirtschaftliche (gewinnbringende) Führung als unmöglich herausgestellt hätte. Da dieses Kraftwerk aber bis jetzt nur auf dem Papier existiert, kann seine Unwirtschaftlichkeit auch noch nicht bewiesen sein. Außerdem werden wohl Heerscharen von Betriebswirtschaftern das Projekt auf Herz und Nieren geprüft haben. Niemand investiert Geld in unwirtschaftliche Projekte!
...nicht umweltverträglich.
Mir ist bis heute nicht bekannt, dass Wasserkraftwerke für schlechte Luft verantwortlich sind. Für die schlechte Luft in Graz ist in erster Linie der Autoverkehr verantwortlich und evtl. noch die Beckenlage der Stadt. Auch Grüne fahren Auto und nicht nur mit dem Rad oder den Öffis.
...der Standort. Der Standort ist dann am idealsten, wenn der Strom dort erzeugt wird, wo er hauptsächlich gebraucht wird, ohne lange Transportwege und Verluste zum Verbraucher kommt. Das ist nun mal der Ballungsraum Graz. Welche geeigneteren Standorte meinen Sie? Sobald es eine wenige Kilometer freie Fließstrecke gibt, kommen sofort Fischer und andere Naturschützer und erheben vehementen Einspruch. Der Eingriff in das Grazer Stadtbild ist unerheblich, weil nicht erkennbar. Der Eingriff erfolgt lediglich in die Flusslandschaft und die Ufer. In wenigen Jahren wird sich die Natur erholen.

Strassenbahnausbau
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Gerne nehme ich dazu Stellung

Die Wirtschaftlichkeit eines Projektes lässt sich durchaus im Vorhinein ermitteln. Natürlich besteht die Möglichkeit, dass sich diese Berechnungen als falsch herausstellen aber dieses Risiko sollten die Investoren tragen und nicht die Stadt mit den Steuergeldern der Bevölkerung. Dem Verbund war das Risiko jedenfalls zu hoch.

Für die Verschlechterung der Luftqualität ist natürlich nicht das Kraftwerk verantwortlich, sehr wohl aber das Fällen von über 16.000 Bäumen. Die Verringerung des Baumbestandes hat nachweislich negative Auswirkungen auf die Luftgüte. Laut Experten wird es mindestens 20 Jahre dauern, bis sich die Natur von diesem Projekt erholt hat.

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@Steirerblei

Ihre Argumente sind einfach toll.
- Jetzt mach ich einen Betrieb auf und verkaufe in der Sahara Sand - entgegen allen Berechnungen, die mir eine Pleite voraussagen. Da es aber nicht erwiesen ist, mach ich es - bis zur Pleite. *LOL*
- Erklären Sie bitte, warum schon Investoren ausgestiegen sind. Diese haben die Wirtschaftlichkeit geprüft - hätten sie doch nicht aussteigen müssen, weil ja gar nix erwiesen ist! *LOL*
- Umweltverträglichkeit sagt aus, ob sich die Umwelt insgesamt in diesem Bereich verändern wird. JA, das wird sie: es ist das gesamte Mikroklima gefährdet. Aber da nicht erwiesen (das Kraftwerk ist ja noch nicht gebaut) kann man das also ruhig negieren. Des weiteren gehen unzählige Bäume - die zum Nachwachsen Jahrzehnte brauchen - verloren und so geht der positive Einfluss dieser Bäume auf die Umwelt verloren. Das kann man für Sie wahrscheinlich vernachlässigen, da nicht erwiesen, denn das Kraftwerk ist ja noch nicht gebaut. *LOL*
- Der Standort sollte doch dort sein, wo möglichst gleichmäßig über das Jahr verteilt Strom erzeugt wird. Das ist hier nicht der Fall, da die Mur im Winter dazu zu wenig Wasser führt. Und DAS ist erwiesen - da können nicht einmal Sie dran vorbei.
- In wenigen Jahren wird sich die Natur erholen? Na klar, die Bäume, die jetzt gefällt werden müssen, schießen natürlich wie die Schwammerl in die Höhe. *OMG*

RMK
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Die "Bäume" sind Dreck.

Die Unkrautbäume gehören weg!

vati60
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Playthegame

Ihr Zynismus ist nicht zu überbieten.

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@vati60

Ich bemühe mich.

Steirerblei
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Ihre Argumente sind noch viel toller!

Wie viele Unternehmer haben in der Sahara schon ein Unternehmen gegründet, das Sand verkauft? Okay, gut! Sehr originell!
Ein Investor ist in erster Linie deshalb ausgestiegen, weil von den Grünen eine Volksabstimmung verlangt wird, deren Ausgang nicht vorhersehbar ist und außerdem eine weitere Bauverzögerung eintreten kann. Wenn ich persönlich in ein Projekt investiere, will ich auch BALD eine Rendite sehen. Jedes Unternehmen muss ja auch mit dem vorhandenen Geld wirtschaften. Da geht es um Gewinne und letztlich auch um Arbeitsplätze.
Auch die Umweltverträglichkeit wurde lange geprüft und durch Gutachten bestätigt! Der Einfluss der Bepflanzung wird keineswegs vernachlässigt und das Nachwachsen dauert auch NICHT Jahrzehnte (schnellwachsende Arten).
Wenig Wasser im Winter. Das Kraftwerk wird ein Staubecken bekommen, deren Länge fast bis zur Hauptbrücke reichen wird und das Niedrigwasser im Winter daher ausgleichen kann!
Also, ihr Argument ungültig!

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@Steirerblei

Ich mache das Unternehmen doch nicht in der Sahara auf, sondern in Österreich - ich verkaufe dort nur den Sand!
Der letzte Investor ist ausgestiegen, weil das Kraftwerk tatsächlich unrentabel ist.
Wie lange hält das Wasser im Staubecken vor, wenn weniger nachkommt als verbraucht wird?
Und schnell wachsende Bäume: also setze ich dort, wo eine Eiche gestanden ist, einfach eine Weide hin? Zusätzlich werden nur ein Bruchteil der gefällten Bäume ersetzt!

Insgesamt strotzt Ihre Antwort von Halbwahrheiten und Unwissen. Sie sollten sich tatsächlich besser informieren!

Steirerblei
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Ich weiß, dass ich nichts weiß!

Ja, ja, so ist das eben. Halbwahrheiten, Unwissenheit und Uninformiertheit.
Ich weiß zwar nicht, wo in meiner Antwort die Halbwahrheiten versteckt sein sollten, aber Uninformation und Unwissen nehme ich gerne auf mich. Sie scheinen da ja aus einem anderen Holz gezimmert zu sein. Gut, dass es so gescheite Menschen wie Sie gibt. Wo nehmen Sie dieses Wissen eigentlich her?
Fakt bleibt allerdings, dass wir beide nicht gefragt werden und auch nicht entscheiden werden, ob gebaut wird oder nicht.
Sollte aber nicht gebaut werden und bei Ihnen der Strom einmal knapp (vielleicht rationiert) werden, dann hoffe ich sehr, dass Sie einen gemütlichen Keller haben, um dann auf dem Fahrrad bei Kerzenlicht (ohne eingeschaltetem Fernseher) mit Muskelkraft ihre benötigte Energie zu erzeugen. Natürlich stundenlang, denn sobald sie aufhören zu treten ist es auch mit dem Erzeugen vorbei. Nix treten, NIX Strom. Auch die restlichen Räume können Sie mit Kerzenlicht romantisch erhellen. Sinnvoll wäre es, Flüchtlinge aufzunehmen, um einen Schichtbetrieb aufrecht zu erhalten. Die könnten sich mit Ihnen beim Treten abwechseln. Wegen der Tiefkühltruhe, dem E-Herd, dem Fernseher, dem Computer ... etc.
Und dann sind da ja auch noch Arbeitsplätze dran, Einkommen, Existenzen mit Familien. Alles Halbwahrheiten, nur Unwissen und Dummheit.
So viel Ignoranz und Weltfremdheit ist schon erstaunlich. Hauptsache mir geht´s gut, hinter mir die Sintflut.
Viel Spaß beim Verhindern und Radfahren im Keller!

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@Steirerblei

Es kommt automatisch zu Halbwahrheiten, wenn man sich nicht ausreichend informiert. Und das scheinen Sie nicht getan zu haben, sonst würden Sie nicht obige Behauptungen aufstellen. Ich nehme nicht in Anspruch, klüger oder dümmer als andere zu sein. ABER ich versuche zumindest, mich zu informieren!

Fakt ist, dass ich nicht gefragt wurde, weil die Stadtbonzen eine Befragung ablehnen! Die verpulvern das Geld des Steuerzahlers lieber in unrentable Maßnahmen - und dagegen wehre ich mich, denn es ist auch MEIN Steuergeld!

Nein, werde werde garantiert nicht im Keller sitzen und strampeln. Denn es gibt, wie E-Control schon festgestellt hat, genügend Kraftwerke. Und dann, wenn tatsächlich wenig Strom vorhanden ist, wird dieses Kraftwerk auch nicht helfen, denn genau dann kann auch hier nur eingeschränkt produziert werden!

Also geht Ihr "Horrorszenario" völlig an der Realität vorbei.

Steirerblei
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Jetzt geht´s zu Ende!

Jetzt geht's langsam zu Ende mit ihrer Argumentation. Sie gehen gar nicht mehr auf meinen Text ein, sondern behaupten stur, dass die Halbwahrheiten sogar schon ,,AUTOMATISCH" kommen. Das ist ja großartig. Welche Behauptung habe ich denn aufgestellt, die Ihnen so gegen den Strich geht? Haben Sie darauf geantwortet? Nein! Aber Sie wollen wissen (in Ihrer grenzenlosen Selbstüberschätzung), dass ich mich nicht bzw. zu wenig informiert hätte. Sie müssen meine Postings GENAU lesen!
Ich glaube, dass Sie einer von den Ewiggestrigen sind, die unbelehrbar und stur auf Ihrem Standpunkt beharren, egal ob richtig oder falsch. Nur nix verändern, da könnt´ ja jeder kommen.
Und das Geld der Steuerzahler (ihres und meines) wird so oder so verpulvert, egal ob für dieses Projekt oder für andere Dinge. Das werden wir alle nicht verhindern können.
Und zum Schluss noch Folgendes: Alle Projekte, gegen die Grüne einst heftigst protestiert haben und dennoch gebaut wurden, will keiner mehr missen (Plabutschtunnel, Umfahrungsstraßen etc.). Diese werden auch von Grünen und Naturschützern benützt. Oder möchten Sie, dass der Durchzugsverkehr wieder über den Eggenberger Gürtel durch die Stadt rollt?
Die Illusion vom SR Edegger von radelnden Grazer Bürgern war schon damals zum Scheitern verurteilt.
Viel Spaß beim Strom-radeln!

checker43
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@Steirerblei

Auch die Estag hat sich schon vorher berechnen können, dass ohne den 20 Mio Euro-Kredit der Stadt ("Die Investoren stehen Schlange" - es darf hier gelacht werden) und die Übernahme der 80 Mio Euro an Speicherkanalkosten (der eine Auflage für den Bauträger! ist, nicht für die Stadt) durch die Stadt das Vorhaben niemals die Kosten einspielen würde. Hier wird massivst öffentliches Geld in privatwirtschaftliche Unternehmen gepumpt. Das nennen ÖVP und SPÖ dann "Verantwortung übernehmen", man könnte andere Begriffe dafür anführen.

vati60
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Playthegame

Leider habe ich an der Mur noch keine Eiche gesehen.

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@vati60

Augen auf und mal nachschauen, wie welcher Baum ausschaut würde helfen.

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