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Murkraftwerk Graz

Naturschutzbund zählt alle Bäume an der Grazer Mur

Wie viele Bäume würden dem geplanten Murkraftwerk in Graz tatsächlich zum Opfer fallen? Angaben von Gegnern und Projektwerbern gehen teils weit auseinander - weshalb der Naturschutzbund jetzt zur Zählung schritt.

Der Großteil der Baumzählung ist bereits abgeschlossen © Naturschutzbund
 

Sind es 700 Bäume, die für den Bau des geplanten Wasserkraftwerks und des Zentralen Sammerlkanals in Graz gefällt werden müssten, wie die Projektwerber unlängst wissen ließen? Sind es 8000, wie die Kraftwerksgegner meinen? Oder sind es gar 10.000, wie ebenfalls immer wieder zu hören war?

Kommentare (15)

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SilviaBo
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Geld - Umverteilung

So lange Konzerne versuchen an Steuergelder zu kommen und sie sogar Politiker einer Stadt unter Druck setzen können müssen die GrazerInnen sich natürlich selbe einsetzen dies aufzuseigen.

Wenn ein Bürgermeister sich dann aber sogar vor einer solchen
VOLKSBEFRAGUNG versucht zu drücken, oder dies immer vor sich herschiebt und immer nur beschwichtigend eine solche machen "möchte", aber keine macht, dann. . .

... muss neu gewählt werden. Ganz einfach!

vati60
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Diese Baubzähler sollten auch jene Bäume zählen die man sowieso Fällen müsste

Die Zahl 8000 ist wohl ein Witz. Diesen ewig Gestrigen sollte man doch den Strom abdrehen, sie sollten doch mit Kohle oder Öl Kochen und bei Dunkelheit ins Bett gehen.

Strassenbahnausbau
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8000 sind in der Tat ei Witz...

...tatsächlich sind es 16.500, das Zehnfache des Stadtparks!

Strassenbahnausbau
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Gegen dieses Kraftwerk zu sein...

...bedeutet nicht, gegen Wasserkraft zu sein. In diesem Fall handelt es sich um ein teures und völlig unwirtschaftliches Prestigeprojekt, für das nicht nur ein riesiger Baumbestand in einer ohnehin nicht für gute Luftqualität berühmten Stadt zerstört werden müsste, sondern wofür die Grazer Bevölkerung auch finanziell die Rechnung wird zahlen müssen. Es ist wohl kein Zufall, dass der Vebund als größter Wasserkraftbetreiber in Österreich hier abgesprungen wird. Dieses Kraftwerk ist sinnlos!

jahcity
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Puhhhh

Hahaha!! Ich lach mich kaputt.... Danke für so viel geistreiche Unterhaltung!

LaoQui
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Gegen echte Fakten wehren sich nur die,

denen sie unangenehm sind. Da könnte ja glatt der eine oder andere vielleicht doch einmal nachdenken, ob der Preis (Verlust der kostbaren und in dieser Form nicht mehr herstellbaren Ufervegetation, Verlust eines für die Stadt unersetzlichen Fließgewässers, Verlust der dortigen Tierwelt usw.) nicht zu hoch ist. Bekanntlich hatte man ja auch einmal geplant, die Wachau aufzustauen.
Wer wirklich glaubt, dass damit der Fluss besser erlebbar wird, hat in Deutsch nicht aufgepasst, denn das Wort kommt von fließen. Wer sich so ein Staubecken anschauen will, kann sich das ja in Weinzödl schauen und - wenns ihn nicht ekelt - auch die Füße hineinhalten.
Bei Bedarf kann ich weitere Argumente nachliefern.

hakre
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laoQui

beim Kraftwerk fisching kannst du das Ergebnis anschauen. nach vielen Protesten, wurde es gebaut und heute ist es ein schönes erholungsparadies . das kann ich mir auch in Graz vorstellen.

RMK
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Naturschutzbund zählt alle Bäume an der Grazer Mur ...................

Haben die Typen nicht Besseres zu tun?
Die Behinderung der Nutzung erneuerbarer Energien muss endlich aufhören!

83f14c8b85e16a34ec464d8c8c38c5a1
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@RMK

Klar, bauen wir ein Wasserkraftwerk dort, wo es:
- dann, wenn Strom benötigt wird, eine möglichst geringe Ausbeute gibt
- dort, wo es zu einer Veränderung des Mikroklimas einer ganzen Stadt kommen kann.
- ein rasch fließendes Gewässer in ein stehendes verwandelt
- ein paar Fischarten vom Aussterben bedroht sind oder zumindest abwandern
- wo der Strom möglichst teuer hergestellt wird
- wo schon einige Investoren abgesprungen sind (warum wohl?)
- wo möglichst viel Natur zerstört wird, und es Jahrzehnte dauert sich zu regenerieren (wenn überhaupt)

Zum Argument der Fluss wird besser erlebbar: wir haben schon eine Staustufe. Darf man dort offiziell baden? M.W. NEIN. Was kann man sonst dort unternehmen, außer Spazieren gehen?

vati60
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@RMK`

Baden sie heute in der Mur? Wenn sie eine Mur wollen die fliest müssen sie alle Kraftwerke entlang der Mur öffnen viel Spass

styrianprawda
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Genaue Zählung

Na dann passt es ja, wenn man genau weiß, wieviele Ersatzpflanzungen vorzunehmen sein werden.

Nur, wo waren die Zähler, als zig Bäume für die 6er-Verlängerung gefällt wurden? Und wo erfolgten da die Ersatzpflanzungen?

hakre
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kw

was wollen die kraftwerksgegner? sicher den Strom von der Steckdose.
aber woher soll der Strom kommen?nicht vom Wasserkraftwerk - nicht von kohle und gas und Erdöl. kein Atomstrom -keine windkrafträder - keine solaranlagen...
aber Strom muß jederzeit da sein!!

Strassenbahnausbau
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Ich bin auch für Wasserkraft...

...und trotzdem gegen dieses Kraftwerk. Weil es wenig Leistung bringt, unwirtschaftlich ist, und über 16.500 Bäume zerstört. Alles hat seine Grenzen. Es ist bemerkenswert, dass sich der Verbund (größter privater Wasserkraft-Betreiber in Österreich) aus diesem unsinnigen Projekt zurückgezogen hat. Es gibt mit Sicherheit viele geeignetere Standorte.

83f14c8b85e16a34ec464d8c8c38c5a1
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@hakre

Wie viele Kraftwerksgegner kennen Sie persönlich, dass Sie so viele Infos über sie haben?
Denn was Sie schreiben, ist schlichtweg FALSCH.

83f14c8b85e16a34ec464d8c8c38c5a1
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Baumschutz in Graz.

Lt. Baumschutzverordnung Graz sind alle Bäume mit einem Umfang von 50 cm (und mehr) - das entspricht ca. 16 cm Stammduchmesser - geschützt, langsamwüchsige Laubhölzer (z.B. Magnolie) mit einem Stammumfang von 25 cm ebenfalls.

Es ist mir schon klar, dass die Zählung nicht im Raum Graz stattfindet. Trotzdem die Frage: warum werden hier bei dieser Zählung keine Unterschiede zwischen diesen Arten gemacht?