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Murkraftwerk Graz

So soll es mit der Grazer Staustufe weitergehen

Nach dem Verbund-Ausstieg aus dem Projekt will Land die Wirtschaftlichkeit des geplanten Murkraftwerks in Graz neu prüfen. Stadt Graz hält an der Staustufe fest. Von Günter Pilch

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Die Karten rund um das geplante Murkraftwerk Graz werden neu gemischt © Energie Steiermark
 

Im Frühjahr hätte die Entscheidung zum geplanten Grazer Murkraftwerk fallen sollen, und noch vor wenigen Tagen deutete alles auf einen positiven Baubeschluss der Energie Steiermark hin. Seit Dienstag aber sind die Karten neu gemischt. Wie exklusiv berichtet, hat sich mit dem Verbund der zweite Projektpartner aus dem Vorhaben verabschiedet. Begründung: Das schwierige Marktumfeld lasse eine solche Investition derzeit nicht zu.

Kommentare (31)

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BenHemmens
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Kann jemand bitte aufdecken,

was Nagls wirkliche Interessen an dem Projekt sind?

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unparteiisch
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Auf was für einem Planeten lebt der denn bitte ? Unfassbar...

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Nagl ist der Stadt Sargnagel

Führt sich auf wie Zar Putin und ist unfähig, Fehler öffentlich einzugestehen. Aber was hat das mit Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein zu tun? Nix!

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checker43
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Die 3 % Rendite kann er sich aufmalen. Wenn es die gäbe, wäre der Verbund nie ausgestiegen.

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wellenreiter
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@checker43: Achtung, Nagl hat im Interview nicht gesagt, dass es 3 % Rendite gibt..

..sondern, er sagte: "Es gibt aber auch internationale Investoren, die mit einer Rendite von mindestens drei Prozent zufrieden sind..".

Das kann darauf hindeuten, dass er bereit wäre, dem notwendigen neuen Investor die 3 % Rendite vertraglich zu garantieren!
Eine Garantie auf Kosten der EStAG und der Energie Graz (Holding Graz), folglich also auf Kosten aller Grazer und aller Steirer!

Und, ganz ehrlich, ich traue Nagl in Sachen Stadt-Staustufe so einen Humbug zu!

Er hat bestimmt Gründe für seine irrationale Bestemmhaltung. Ich weiß bloß nicht, welche Gründe das sein können..

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Zottel6
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Gründe sind logisch!

Wenn die Stadt Graz den Kanal und das Kraftwerk finanziert können seine Freunde wunderbar billig die Ufergrundstücke zubetonieren und einen Riesenprofit herausschlagen!

Der Herr BGM hat ja schon den Pfauengarten zubetonieren lassen, da war zuerst auch ein Hotel geplant, welches der Öffentlichkeit gedient hätte....
Nun sind´s halt leider nur Luxuswohnungen geworden.

Und bei den Reininghausgründen passiert jetzt das Gleiche, scheinhalber macht man ein bißchen sozialen Wohnbau und dann...?
Die Fussgänger-Radwegflächen dort entsprechen momentan der dutzendfachen Größe mittlerer Dorfplätze!

Alles wird versiegelt und zubetoniert.

Die UVP für´s Kraftwerk ist übrigens im Netz einzusehen, da schaut es düster aus!

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stadtkater
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Die Umwidmung des Pfauengartens in Bauland

hat es ursprünglich sogar für einen Museumsbau und nicht für ein Hotel gegeben und erfolgte einstimmig! Eigentümer des Pfauengartens war einmal sogar das Land Steiermark, verwaltet und später veräußert durch die LIG. Schauen Sie einmal was aus dem damaligen Geschäftsführer der LIG in der Zwischenzeit geworden ist - sie werden es nicht glauben welche Zufälle es gibt ;-)!

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checker43
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Irgendwie erinnert das alles an ein tiefstprovinzielles Dorf in der Eisenwurzen, wo der Biagamasta und der Großbauer ohne Rücksicht auf "dös Gesetz" sich alles ausschnapsen. Und nicht an die zweitgrößte Stadt Österreichs.

Hänge gleich eine Entschuldigung an die Bürgermeister der Eisenwurzen an, wahrscheinlich läuft dort alles ordentlicher ab.

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Unter den veränderten Umständen

wird ja wohl auch die Wirtschaftlichkeitsprüfung des Landes negativ ausfallen und dann ist das Projekt ohnehin gestorben.

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stadtkater
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Großer Irrtum!

Die Befürworter werden zu Lasten der ESTAG-Kunden und der Steuerzahler immer einen Gutachter finden, der das Projekt "schönrechnet"! Zur Not unter Berücksichtigung enormer "Umwegrentabilitäten", wie beispielsweise die von Nagl angedeutete große soziale Bedeutung der Aufwertung des gesamten Murraums oder die enorme ökologische Wichtigkeit des Kraftwerks.

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Fliegenwasser
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Irrtum !

Das man dies gerne versuchen möchte, glaub ich Ihnen. Allerdings wird bei dieser extremen Faktenlage das Spiel nicht aufgehen, weil man die Tatsachen zu sehr verdrehen müsste.

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Fliegenwasser
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Das man dies gerne versuchen möchte, glaub ich Ihnen. Allerdings wird bei dieser extremen Faktenlage das Spiel nicht aufgehen, weil man die Tatsachen zu sehr verdrehen müsste.

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wellenreiter
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@stadtkater: es gibt diesen ´sozialen´ Mehrwert einer Stadt-Staustufe nicht!

Wenn, dann gibt es ´nur´ harte ökonomische Interessen, die daraus ihren Gewinn ziehen wollen und werden!

Dei Gastronomie und die Freizeitwirtschaft wollen profitieren, v.a. aber die Bau- und Immobilienwirtschaft, die sich bestimmt schon orientiert, welche Grundstücke die schönsten Lagen für exklusive Wohn- und Geschäftsimmobilien nahe am Mur-See hergeben..

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checker43
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@Stadtkater

Wenn Vorstand und Aufsichtsrat meinen, ein dem Unternehmen Verlust bringendes Geschäft abzuwickeln, und zwar mit den Argumenten, dass der Kevin-Joel dann an den Murgestaden bessere soziale Chancen hat und die Mur um 0,003 % sauberer wird, dann sollten sie vorher nochmals über die Sorgfaltspflichten eines ordentlichen Geschäftsmannes und die Haftungsvorschriften für Geschäftsführer und Aufsichtsräte nachdenken.

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stadtkater
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Wenn sich die ESTAG-Eigentümer

für ein an sich unrentables Kraftwerk mit der Genehmigung einer außerordentlichen Tariferhöhung "bedanken", kann sich das Projekt rechnerisch doch noch rentieren und Vorstand und Aufsichtsrat sind bei den Sorgfaltspflichten und Haftungsvorschriften aus dem Schneider!

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Fliegenwasser
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Vergleichsbasis

Die wirtschaftliche Vergleichsbasis ist der Großhandelspreis, der liegt auf einem 13-Jahres-Tief. Und auch Preiserwartung für die nächsten 15 Jahre liegt deutlich unter den Stromgestehungskosten des Kraftwerkes. Wenn Sie jetzt noch auf Statistik Austria nachsehen, dass der Gesamtverbrauch an Energie wie auch der Verbrauch an elektrischer Energie seit 10 Jahren praktisch stagniert, dann muss man sehr mutig sein, um die rechtliche Verantwortung für diesen Patschen zu übernehmen.

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checker43
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Dann würde ich jedem Grazer raten, den Anbieter zu wechseln. Was auch viele tun würden, die Industrie als erste. Dann rechnet sich nichts mehr.

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Fliegenwasser
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Industrie

Die Industrie hat schon längst gewechselt oder den Strompreis durch Verhandlung auf ein Minimum gedrückt (s. Wechselstatistiken E-Control). Es sind nur die Kleinverbraucher, die im seit 2001 liberalisierten Markt bei der ESTAG mehr als das doppelte für die elektrische Energie zahlen als bei günstigen Anbietern

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stadtkater
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Die Kunden sind leider sehr träge

und den Netzbetreiber können sie leider nicht wechseln, sondern nur den Stromlieferanten!

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Fliegenwasser
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Reicht völlig !

Die ESTAG und ihre Tochter Energie Graz "leben" weitgehend von Stromverkauf an Kleinkunden bei exzellenten Margen. Die Netzgebühr ist für den Erhalt und Ausbau der Netze gebunden.

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checker43
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Na hoffentlich.

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this may be vane

yet there is method in it

so wird es auch bleiben, wenn diese politkaste nicht durch volksabstimmungen entmachtet wird

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LaoQui
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Entmachtung der Politkaste,

da stimme ich diesmal völlig zu. Die verstehen nichts von den Bedürnissen der Leute, nur von der Art von Politik, die sie kennen: Machterhaltung um jeden Preis.

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@didiausgraz

Mit dieser Wortwahl geben Sie zu erkennen, nichts von Politik zu verstehen.

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jahcity
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Hast

du eine Quelle für deine Behauptung? MellachII II ist das modernste u effizienteste GKW der Welt u niemand braucht es (600 Mill in den Wind geschossen). Lies das Statement der Verbund warum wir die Stastufe nicht benötigen od in der Presse "E-Control: Österreich braucht nicht mehr Kraftwerke". Ö hat eine Überproduktion von 130%....

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Muahaha
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Nagl hebt ab ...

wie die Schulden die er als BM zu verantworten hat. Auf € 1.600.000.000 hat er sie getrieben. Schön langsam muss man sich Sorgen machen um den guten Herrn.

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