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European Youth Award

Was Europas kreativste Jungunternehmen bieten

In der nächsten Woche wird Graz zum Zentrum der europäischen Jungunternehmer. Zahlreiche Firmengründer präsentieren ihre Projekte, wir stellen euch schon vor dem Start des European-Youth-Award-Festivals die kreativsten Ideen vor.

Der European Youth Award kommt nach Graz
Der European Youth Award kommt nach Graz © EYA
 

Ein smartes Pflanzendisplay für Städte, das Werbefläche mit der Reduktion von Luftverschmutzung verbindet, ist nur eine der innovativsten Lösungen des Jahres 2015, die von den besten europäischen Jungunternehmern entwickelt wurde. So sieht es zumindest eine hochkarätige Jury, die auch heuer wieder die European Youth Awards (EYA) vergab.

Was die Steiermark damit zu tun hat? Sehr viel, werden doch die 13 besten, digitalen Projekte vom 18. bis zum 21. November am diesjährigen EYA Festival in Graz vorgestellt.

Wir stellen euch deswegen in loser Abfolge bis zum Festival die Ideen von Europas innovativsten Gründern vor.

Origin (Österreich)

Origin ist eine Augmented-Reality-Applikation für mobile Endgeräte (iOS und Android). Der Nutzer kreiert eigene Spezies und Kreaturen und lässt diese in einer sich ständig verändernden Umgebung leben. "Konkret geht es darum, selbst erstellte virtuelle Kreaturen in eine haptisch- beeinflussbare Welt zu setzen", lassen die österreichischen Entwickler wissen.

Die "grundsätzlich dramatische Aufgabenstellung als allmächtige Naturgewalt in diesem Miniuniversum zu bestimmen, ob eine Kreatur existieren kann oder nicht" soll den "unbeschwerten Interaktionsstrukturen gegenüberstehen, die das naive Spiel mit den gebotenen Elementen herauszufordern scheinen". 

Die EYA-Jury sieht ein "wunderbar ausgearbeitetes Produkt, das uns einen Blick darauf gibt, wie Evolution funktioniert".

Talentify.me (Österreich)

Talentify.me ist eine Online-Plattform, die junge Menschen zwischen acht und 19 Jahren zusammenführt.  Das Ziel sei, "schulübergreifende Lernhilfe zwischen Schülerinnen und Schülern zu unterstützen". Schüler, die plötzlich zu Lehrern werden, sollen zudem ein neues Gefühl der Verantwortung kennen lernen.

Um die jungen Leute zu motivieren, hat Talentify.me ein spielerisches System mit Online- und Offline-Komponenten in der Plattform integriert. Erworbene Bonus-Punkte können dann etwa für Workshops von Partnernunternehmen wie IBM oder SAP eingelöst werden. 

Warum die Jury das Portal auszeichnet? "Die Web-Plattform belebt die Renaissance des gegenseitigen Lernens." Zudem habe Talentify.me "den Ehrgeiz, ein innovatives Geschäftsmodell zu entwickeln, das Ausbildungskosten für Familien reduziert und dem Lernprozess Mehrwert gibt".

Aprendices Visuales (Spanien)

Aprendices Visuales ist ein Projekt, das technische Hilfestellungen für Kinder mit Autismus entwickelt. Bis dato sind bereits 20 E-Books und interaktive Apps entwickelt worden, im Fokus stehen stets visuelle Elemente.

Angeboten werden sämtliche Produkte in Spanisch, Englisch und Französisch - erreichen will man so 1,5 Millionen Kinder mit Autismus. Aprendices Visuales auf Open-Source-Software.

Complex Disease Detector (Schweden)

Der Complex Disease Detector ist ein datenbasiertes Tool, um eine koronare Eingefäßerkrankung frühzeitig zu erkennen. Die Krankheit gilt als gängigste Herzerkrankung und ist verantwortlich für sieben Millionen Todesfälle jährlich.

Am Anfang speist man das System mit grundlegenden Gesundheitsdaten wie Blutwerten, EKG-Daten oder  demografische Daten. Der CDD soll gesundheitliche Zusammenhänge präzise und vor allem zusammenhängend erfassen und dem Arzt Handlungsvorschläge erteilen. Weiters soll es die künstliche Intelligenz möglich machen, Krankheiten zu erkennen, noch bevor erste Symptome auftreten. 

Die Jury lobt die Datenauswertung. Das System könne uns animieren, "Fragen zu stellen, an die wir zuvor nicht gedacht haben".      

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