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FREIZEITOASE

Die neuen Pläne für den Thalersee

Neues Restaurant, generationenübergreifende Spielplätze, die Rückkehr der Grillstellen, mehr Sportmöglichkeiten: was die Stadt für den neuen Thalersee plant und was es kostet. Von Gerald Winter-Pölsler

Der Thalersee als Freizeitoase
Der Thalersee als Freizeitoase: Die Stadt Graz will noch mehr herausholen © max behounek
 

Die Sonne lockt ins Freie, für viele Grazer heißt das: auf zum Thalersee. Vor knapp einem Jahr hat die Stadt das Areal rund um das dortige Restaurant ja gekauft, seitdem ist es allerdings wieder still geworden um das beliebte Ausflugsziel.

Das wird sich nun ändern. Denn Familienstadträtin Martina Schröck und Bürgermeister Siegfried Nagl haben große Pläne. „Wir wollen dort einen Naherholungsort für die ganze Familie schaffen“, sagt Schröck. Dazu setzt Nagl auf ein breit aufgestelltes Freizeitangebot – von einem Dirtpark für Mountainbiker bis zu Ruhezonen mit Hängematten. Die Pläne:

Restaurant: Das wird neu gebaut. Das bestehende Gebäude hat nämlich zwei Problemfelder: Erstens ist das Gebäude nicht barrierefrei, was auch dem Familienkonzept widerspricht. Die vielen Stiegen sind für Eltern mit Kinderwagen, für Rollstuhlfahrer und für Senioren ein Problem. Und zweitens besteht laut TU-Gutachten durch den vorbeifließenden Thal-Bach für den Keller Hochwassergefahr. Daher: Neubau um 2,5 bis drei Millionen Euro mit einer Öffnung zum See – samt besser erreichbarem Gastgarten und Seeterrasse. Auch ein kleiner Seminar- und Veranstaltungsbereich soll kommen.
Schröck möchte eine Idee aus Zürich importieren: Die Stadt soll das Restaurant selber betreiben und über ein Beschäftigungsprojekt führen, „um selbst als Arbeitgeber für Jugendliche und arbeitsmarktferne Personen auftreten zu können“.

 

Erstentwurf: Das neue Restaurant muss barrierefrei und familienfreundlich sein
Erstentwurf: Das neue Restaurant muss barrierefrei und familienfreundlich sein Foto © KK

Der See: Die Stadt will den Bootsverleih und den Eislaufbetrieb ausbauen und die Möglichkeit schaffen, am Thalersee zu übernachten. Eine Kooperation mit den Jugendgästehäusern ist angedacht.

Grillstellen: Neben dem Restaurant soll es auch möglich sein, sich selbst zu versorgen – über Grillstellen zum Beispiel. Das wäre nach dem Verbot der Grillplätze im Jahr 2009 ein bemerkenswertes Comeback.

Spiel und Bewegung: Große Freiflächen rund um den See sollen aktiver genutzt werden. Die Ideen reichen von Volleyballplätzen über einen Spielplatz für alle Generationen bis eben hin zu einem Dirtpark für Mountainbiker.

Ruhezonen: Ein Teil der bewaldeten Fläche bietet sich für waldpädagogische Maßnahmen an, auch in Hängematten soll man sich ausrasten können.

Die Maßnahmen jenseits des Neubaus sollen laut Stadt nicht mehr als 150.000 Euro kosten. „Wesentlich ist, alle bisherigen Partner miteinzubeziehen“, sagt Nagl. Die beiden Gemeinden Thal und Graz sowie die Holding müssen an einem Strang ziehen. Darüber hinaus will man mit externen Partnern wie den Jugendgästehäusern, Sportvereinen, Kinderbetreuungseinrichtungen wie Wiki oder Kinderfreunde Gespräche führen.

SPÖ-Chefin Schröck drückt jedenfalls aufs Tempo. „Der Kauf des Gastro-Areals war mutig und richtig, darf aber keine halbe Sache bleiben. Der Thalersee muss endlich eine Freizeitoase für alle werden.“

Kommentare (9)

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Fischerei

Darf man dort noch fischen?

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DieNeue
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ja darf man, ist aber wieder mal um einiges teurer geworden was ich gehört habe, außerdem zahlt es sich nicht wirklich aus dort zu fischen bei den ganzen Bootsfahrern und der Fischbesatz ist auch nicht der beste.

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baldasar
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Re: Fischerei

Die Frau Schröck soll ihr privates Geld in die Thalerseekantine stecken und nicht dauernd den Grazer Steuerzahlern das Geld aus der Tasche ziehen..

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checker43
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"Die Stadt soll das Restaurant selber betreiben und über ein Beschäftigungsprojekt führen, „um selbst als Arbeitgeber für Jugendliche und arbeitsmarktferne Personen auftreten zu können“."

Im Prinzip ist das ein gutes Konzept. Aber wenn das Restaurant an sonnigen Wochenenden von Horden gestürmt wird, bricht Chaos aus. Würde das nur dort machen, wo die Besucherfrequenz und der Stress etwas geringer ist und die Gäste nicht eine schnelle Bedienung und ein professionelles Küchenteam erwarten. Und den zu Reintegrierenden täte man damit auch nichts Gutes.

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unterhundert
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Grillstellen, für wen?

Einheimische aus Graz oder Umgebung wird man dort nicht finden. dies war auch vor 2009 der Fall. Wer grillt dort, Großfamilien, die meist nur aus Zuwanderern bestehen, werden so wie früher den Grillplatz benutzen und auch Verschmutzen. da die Reste des Grilltages nicht mit heim genommen werden, bleibt alles liegen. wer kommt für diese Reinigung auf, natürlich, der Grazer Steuerzahler.

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Liberalix
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Dreck …

… machen auch die Hunderln die fleissig ausgeführt werden.

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Super

Hat die Stadt Graz auf einmal eine Ölquelle die sie anzapfen kann? Für welche Familien ist das geplant, man braucht ja nur durch die städtischen Parks gehen und schauen wieviele Österreicher sich darin aufhalten. Wie hoch ist der Eintritt und wieviel Gratistickets werden verscheenkt, damit ja alle im freien auch grillen können. Wer bezahlt die Reinigung des Areals, natürlich wieder alle Steuerzahler.

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HALLO ZENSUR

selbst am samstag in betrieb

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unterhundert
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Sie haben recht,

Dieses Blatt, entwickelt sich zu einem Kirchenblatt. Beiträge, positive oder negative, sind nicht erwünscht.

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