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Christian Feurstein tritt als Abt von Rein zurück

Abt Feurstein legt sein Amt aufgrund einer schweren Herzerkrankung nieder.

Abt Feurstein
Abt Feurstein © Sabine Hoffmann
 

Abt Christian Feurstein erklärte Montagvormittag seinen Rücktritt. Der 58-Jährige befindet sich derzeit im AKH-Wien. Mitte März soll ihm ein sogenanntes „Kunstherz“ implantiert werden. Zugleich wird er auf die Warteliste für eine Herztransplantation gesetzt.


Aufgrund der in den vergangenen Monaten rasch fortschreitenden Herzschwäche ist es für Abt Christian unmöglich geworden, die anspruchsvolle Aufgabe der Leitung des Stiftes fortzuführen, hieß es am Montag in einer Aussendung des Zisterzienserstiftes dazu. Gemäß den Konstitutionen der Österreichischen Zisterzienserkongregation wurde der Rücktritt durch Abtpräses Wolfgang Wiedermann OCist (Stift Zwettl) angenommen.

Seit 2010 Abt in Rein

Pater Christian Feurstein wurde 1958 in Vorarlberg geboren und trat 1977 in das Zisterzienserstift Heiligenkreuz in Niederösterreich ein. Ab 2004 war er Prior des Stiftes sowie als Novizenmeister für die Ausbildung der jungen Mitbrüder verantwortlich. Im Juni 2010 wurde er - nach Abgang von Abt Petrus Steigenberger - vom Konventkapitel des Stiftes Rein zum neuen Abt gewählt. Am 21. August 2010 erfolgte schließlich die Benediktion, die offizielle Einsetzung, als Abt von Stift Rein, nördlich von Graz.

Die Leitung des Klosters wird nun von Abtprior Pater Thomas Friedmann übernommen. In Folge ist es Aufgabe der Mönche, wieder einen Abt zu wählen - entweder aus den eigenen Reihen oder aus einem anderen Zisterzienserkloster - wie das ja auch im Fall von Pater Christian Feurstein der Fall war.

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