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Die Grazer E-Bilanz

Holding-Graz-Aufsichtsrat tagte gestern. Nach vier Jahren e-Mobility-Modellregion Graz, Bilanz zu ziehen. Was man geschafft hat, was nicht. Von Didi Hubmann

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© fotohansel - Fotolia
 

Es ist keine einfache Situation für die Grazer E-Mobility-Gesellschaft. Auf der einen Seite hat man alle Vorgaben erfüllt und übertroffen. Auf der anderen ist sich die Autoindustrie alles andere als klar darüber, wie sie E-Mobilität zu einem Geschäftsmodell entwickeln kann.
Die Grazer e-Mobility-Gesellschaft spielt dabei die Rolle eines Teilchenbeschleunigers: Mit Ideen und Konzepten soll sie die E-Mobilität salonfähig machen. Geschäftsführer Robert Schmied konnte zufrieden eine Zwischenbilanz legen (Ende 2015 wird abgerechnet). Die nackten Zahlen für Graz: das Ziel waren 250 E-Autos. Heute steht man bei 330 – Ziel übertroffen. Bei den Einspurigen liegt man mit 480 E-Bikes und Pedelecs auch über Plan. Außerdem: 453 Ladestationen und 13 Photovoltaik-Anlagen stehen im Raum Graz. Damit könnte man laut Bericht an den Aufsichtsrat 1128 Autos mit Strom versorgen.
Die e-Mobility-Gesellschaft ist aber auch als Think Tank zu verstehen: mit Hilfe einer Mobility Simulator App kann man testen, ob das Fahr-/Bewegungsprofil sich überhaupt mit einem E-Mobil erfüllen lässt. Die E-Mobility-Gesellschaft hat sogar eine eigene Fuhrpark-Management-Software für e-Fahrzeuge entwickelt, mit der Fahrzeugpools genützt werden können.
Aber das ist erst der Anfang: getüftelt wird nun an der Vernetzung von E-Autos, Öffis und Fahrzeugsharingmodellen. Ziel ist, die individuelle Mobilität durch Apps zu vereinfachen.
Schmied will diese Vorhaben zwar nicht bestätigen, aber Tatsache ist: viele fertige Pläne liegen in der Schublade. Es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis die e-Mobilitäts-Gesellschaft zu einem Mobilitäts-Entwickler innerhalb der Holding transformiert wird.

Kommentare (2)

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Toll und Umweltfreundlich, so ein E-Bike

Strom kommt aus der Steckdose und Akkus sind Biomüll. im Gegenzug trägt ein normales Fahrrad zu verschmutzung der Umwelt massiv bei. Pedalritter schwitzen und verpesten so die Umwelt welche auch dadurch noch erwärmt wird. ;-)

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und wer die Pedale tritt massiert damit seine Gedärme - die furzen deswegen auch dauernd die Radfahrer ....

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