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Forschung

Vom Kaffeekult bis zur Pappbecherparade

Zwischen Milchmariandl und Milchschaumhauberl: In ihrer Dissertation hat Sarah Schimeczek Grazer Kaffeehauskultur vom 18. Jahrhundert bis heute erforscht. Eine traurige Geschichte.

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Höchste gediegene Brühkultur mit Ober im Frack, meterhohen Wänden und Zeitungsrascheln: geliebte, gelobte Wiener Kaffeehäuser. Früher hieß es auch einmal Grazer Kaffeehäuser. Viel davon ist heute nicht mehr übrig. "Die beiden letzten Wiener Kaffeehäuser in Graz, das Operncafé und das Café Promenade, die schon im 19. Jahrhundert bestanden, sind durch Umbauten nicht mehr als solche zu erkennen", sagt Sarah Schimeczek. Ihrer Analyse nach bleibt nur noch das Café des Hotels Weitzer. Sie muss es wissen, denn in ihrer Dissertation am Institut für Volkskunde und Kulturanthropologie an der Uni Graz hat sie die Geschichte der Grazer Kaffeehauskultur erforscht. Von den zarten Anfängen im 18. Jahrhundert bis zum kollektiven Sterben in den 1950ern und dem aufgeschäumten Trend von Coffee to go im Pappbecher.

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