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Mordfall Reistenhofer: DNA stammt vom Mörder

Im Mordfall der 18-jährigen Steirerin Ulrike Reistenhofer haben die Ermittler jetzt eine DNA-Spur isoliert - sie stammt vom Mörder. Der kann dann gefasst werden, wenn er sich neuerlich etwas zuschulden kommen lässt.

© BREITEGGER
 

14 Jahre nach dem Mord an der Steirerin Ulrike Reistenhofer (18) in Südtirol fanden Innsbrucker Spezialisten auf den Kleidern der Toten DNA-Spuren - und sie stammen mit Sicherheit vom Mörder. Das gab gestern der Bozener Staatsanwalt Markus Mayr bekannt. Als Ulrike Reistenhofer am 10. Oktober 1998 am Ufer der Rinz zwischen Kiens und Bruneck im Südtiroler Pustertal erschlagen wurde, reichten die Untersuchungsmethoden noch nicht aus, um die wenigen Spuren, die der Mörder auf ihren Kleidern hinterlassen hatte, analysieren zu können. Auch die Jahre danach noch nicht. Jetzt aber bestünden andere Möglichkeiten wie damals, so der Staatsanwalt. Deshalb habe man sich entschlossen, die DNA-Spezialisten in Innsbruck damit zu befassen.

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