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Bezirksgericht FürstenfeldViel Reue nach Unfall mit 1,26 Promille

Wegen eines Unfalls mit einer Verletzten, den er im angetrunkenen Zustand verursacht hatte, stand ein 30-Jähriger in Fürstenfeld vor Gericht. Es war nicht das erste Mal, dass er mit dem Gesetz in Konflikt gekommen ist.

Unfall
Eine Leichtverletzte gab es bei dem Unfall (Sujetbild) © Fotolia
 

Von Reue geradezu überwältigt gibt sich der 30-jährige Angeklagte. "Ich habe einen Blödsinn gemacht und ich stehe dazu", antwortet der Oststeirer auf die Frage von Richter Martin Teppan im Bezirksgericht Fürstenfeld, ob er sich schuldig bekenne. Der "Blödsinn" war ein Unfall im April auf der Südautobahn.

Durch einen Fahrfehler kam das Auto ins Schleudern, eine Beifahrerin wurde leicht verletzt, ein Mitfahrer blieb unversehrt. Der Lenker, der jetzt vor dem Richter steht, hatte laut Polizei 1,26 Promille Alkohol im Blut. "Das hätte auch schlimmer ausgehen können", weist Teppan hin. "Ich bereue den Fehler", sagt der Mann auf die Frage, warum er Alkohol getrunken habe, obwohl er gewusst habe, dass er noch mit dem Auto fahren muss.

Er habe sein Leben geändert und wolle nun einen Neubeginn starten, beteuert der 30-Jährige vor dem Richter. Denn der Unfall war nicht das erste Mal, dass er mit dem Gesetz in Konflikt gekommen ist. Insgesamt 11.000 Euro sind bei ihm noch an Verkehrsstrafen offen.

Führerschein gibt es erst wieder 2020

Seinen Führerschein erhält er frühestens im Jänner 2020 zurück. Und dann gibt es noch andere Delikte aus der Vergangenheit sowie Schulden in sechsstelliger Höhe. "Die verdanke ich meinem Stiefvater, der in meinem Namen Kredite aufgenommen hat", jammert der Angeklagte.

Um eine Geldstrafe kommt der Mann, der als Helfer am Bau arbeitet, trotzdem nicht herum. 2040 Euro plus 100 Euro Gerichtskosten verhängt der Richter. Der Verurteilte ersucht um Ratenzahlung. Teppan weist ihn darauf hin, dass er für 60 Tage ins Gefängnis muss, falls er damit säumig wird. "Ich gehe nicht ins Gefängnis", sagt der Mann beim Abschied bestimmt.

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