AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Prozess in Graz

Oststeirischer Arzt: "Man will mich vernichten"

Jahrelang soll ein oststeirischer Arzt seine Kinder körperlich und seelisch gequält und ihnen sogar Drogen gegeben haben. Er bestreitet die Vorwürfe vehement. Das Gericht lässt prüfen, ob er zurechnungsfähig war und ob er gefährlich ist.

Wir stehen zusammen – das bedeutet:
Seite an Seite mit unseren Lesern, gemeinsam durch die Krise.

Deshalb bieten wir allen Leserinnen und Lesern freien Zugang zu allen Texten, multimedialen Angeboten und Informationen rund um den Ausbruch des Coronavirus und darüber hinaus. Melden Sie sich an und nutzen Sie die Kleine Zeitung Website, App, und E-Paper während dieser schwierigen Zeiten kostenlos.

JETZT kostenlos anmelden

    Sie erhalten Zugriff auf:

  • Alle Kleine Zeitung Plus Artikel
  • Tägliches E-Paper
  • Smartphone App
THEMENBILD: ARZT/GESUNDHEIT/MEDIZIN
Steirischer Arzt muss sich schweren Vorwürfen stellen. © APA/HELMUT FOHRINGER
 

Die Vorwürfe, die Staatsanwalt Christian Kroschl gegen den oststeirischen Arzt (56) erhebt, sind massiv: Er soll seinen eigenen Kindern jahrelang körperliche und seelische Qualen zugefügt haben. Er soll wiederholt gedroht haben, sich zu erschießen oder zu erhängen. Er habe sich selbst oft selbst verletzt und verstümmelt, sich einmal sogar einen Schraubenzieher in den Bauch gerammt und ihn von seiner Tochter herausziehen lassen. Eine Tochter soll er von Schmerzmitteln abhängig gemacht haben, was schwer Dauerfolgen nach sich zog, nämlich Drogensucht und Epilepsie. Er soll Marihuana besessen und auch an die Kinder weitergegeben haben ...