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Graz/Liezen

Vom Färberplatz ins Joanneumsviertel

Die Steirische Initiative Kunsthandwerk, kurz STIKH, stellt auch heuer wieder in Graz aus.

Mehr als 25 Aussteller bietet die Initiative heuer wieder auf © STIKH
 

Es ist bereits das 35. Mal und damit schöne Tradition, dass die Mitglieder der Steirischen Initiative Kunsthandwerk (STIKH) in der Adventzeit ihre Werke in der Landeshauptstadt Graz zeigen und natürlich auch verkaufen – auch Kunsthandwerk aus dem Bezirk Liezen.

Schöne Tradition war auch, dass diese weihnachtliche Ausstellung auf dem Färberplatz stattgefunden hat – bis 2013. Seither finden alle Freunde und Interessierte die STIKH im Lesliehof im Joanneumsviertel in der Grazer Raubergasse.
„Das war im Vorjahr ein kleiner Dämpfer für unsere Mitglieder“, weiß Ernst Weihs. Der Brucker Raku-Keramiker ist der Obmann der Initiative Kunsthandwerk und ist nun bemüht, die Werbetrommel für seine Mitglieder zu rühren. „Der Färberplatz war schon so etwas wie ein Synonym für unseren weihnachtlichen Kunsthandwerksmarkt. Ich hoffe daher, dass unsere Freunde uns heuer wieder rege an unserem Standort im Joanneumsviertel besuchen“, sagt der STIKH-Obmann. Bereits 1981 ließ die Kunsthandwerksinitiative – damals noch ein loser Zusammenschluss einiger Künstler – mit zwei Ausstellung am Eisernen Tor und eben am Färberplatz einen „Versuchsballon steigen“, wie Weihs sagt. 1982 wurden dann Nägel mit Köpfen gemacht und die Steirische Initiative Kunsthandwerk offiziell gegründet.

Anlass dazu war einerseits die Kritik vieler Kunstschaffender an der damaligen Situation des Kunsthandwerks. Andererseits gab es viele, die das Interesse am Kunsthandwerk antrieb, bei der STIKH mitzumachen. Mittlerweile gibt es auch Mitglieder aus anderen Bundesländern und dem benachbarten Ausland.
Die Ausstellung im Grazer Joanneumsviertel ist noch bis 23. Dezember montags bis samstags von 11 bis 19 und sonntags von 12 bis 18 Uhr geöffnet.

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