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Neuer Bundesrat will Ärztemangel vorbeugen

Die Bundesräte Mario Lindner (SPÖ) aus Landl und Armin Forstner (ÖVP) aus St. Gallen sind die neuen Taktgeber im Regionalmanagement.

Mario Lindner hat ein Bundesratsmandat ergattert und wird neuer Vorsitzender des Regionalvorstandes Liezen © PLIEM
 

Wenn einen das Glück verfolgt, dann meist gleich doppelt. Einerseits ergatterte Liezens ÖGB-Regionalsekretär Mario Lindner ein hart umkämpftes SPÖ-Bundesratsmandat. Andererseits war genau das die Bedingung für den Chefposten im Regionalmanagement. Nur Bürgermeister, Abgeordnete oder eben Bundesräte dürfen laut Statut die Rolle als „Vorsitzende des Regionalvorstandes“ ausüben. Lindner gibt gerne zu, dass diese Aussicht auf den Regionalmanagement-Obmann ein Turbo für seinen Einzug in den Bundesrat war. „Auf jeden Fall. Die Entscheidung fiel in Graz. Da hat es aber auch eine Rolle gespielt, dass wir im Bezirk bei der Landtagswahl eine SPÖ-Mehrheit holen konnten.“ Dass es Kritik am Bundesrat bis hin zu Forderungen nach dessen Abschaffung gibt, weiß Lindner. Aber, „was wenige wissen: Bundesräte tagen oft mit Ministern und nehmen das Wissen in den Landtag mit, wo es ein Rederecht für sie gibt. Das bringt viel.“

Von Kindesbeinen an

Eine interessante Parallele: Der zweite Bundesrat des Bezirkes, der ÖVP-Bürgermeister von St. Gallen, Armin Forstner, und Mario Lindner, der in Landl wohnt, kennen sich „von klein auf“. Ebenso wie Lindner sieht Forstner den Bundesrat als Bindeglied zwischen Bund und Land. Im Regionalmanagement, wo Forstner Obmann-Stellvertreter von Lindner wird, bleibt die bestehende Geschäftsführung mit Mario Brandmüller erhalten: „Das Team ist gut.“ Die persönlichen Schwerpunkte von Lindner: „Wir müssen Wege und Mittel gegen einen drohenden Ärztemangel am Land finden und das Internet-Breitband rasch ausbauen.“ Armin Forstner will sich und dem Regionalmanagement „einen Nachdenkprozess in Sachen Verkehr, auch bezüglich der Ennstal-Bundesstraße verordnen“.

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