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KULTUR

Rigoletto macht aus Mautern Kleinvenedig

Am Fronleichnamstag feiert die Oper „Rigoletto“ von Giuseppe Verdi in Mautern Premiere. 200 Akteure aus dem gesamten Liesingtal und Leoben sind mit dabei. Von Johanna Birnbaum

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Die Rigolettobesetzung von Mautern © Andreas Rainer Photoservice
 

Ich kann gar nicht sagen wie aufgeregt ich schon bin. Hoffentlich passt das Wetter, aber das wird schon passen. Wir werden gutes Wetter haben“, sprudelt es aus Sarah Kettner heraus. Die Sängerin, Musikpädagogin, Psychologin, Obfrau der Steirischen Kulturstraße und Intendantin der Mauterner Operetten- und Opernproduktionen erklärt lebhaft und voller Freude, warum ihr das Wetter so am Herzen liegt.
„Unsere diesjährige Produktion Rigoletto spielt, wie schon ,Der Freischütz’ und ,Der Vogelhändler’ im Freien, auf unserer Open Air-Bühne im Klosterinnenhof. Da wäre es doch sehr schade, wenn es regnet“, sagt sie.
Seit Jänner arbeiten an die 200 Frauen, Männer, Mädchen und Buben intensiv an der diesjährigen Musiktheateraufführung in Mautern im Liesingtal, die heuer die Verdi-Oper auf die Bühne bringt. Mautern wird dabei einen neuen Ortsteil bekommen. Eine Art steirisches Venedig, denn die Bühne und das gesamte Drumherum wird üppig venezianisch ausgestattet. Seit Monaten arbeiten vor allem Kettner und ihr Mann Fritz, den sie immer liebevoll „mein Fritz“ nennt, an den Bühnenbauten. „Eigentlich spielt Rigoletto ja in Mantua, aber die Uraufführung war 1851 in Venedig. Deshalb habe ich mich entschlossen, die Handlung in Venedig spielen zu lassen und so wird unser Rigoletto ein venezianisches Erlebnis“, erklärt Kettner.

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