Steirisches MeerSegler auf der Suche nach frischem jugendlichen Wind

Das „Steirische Meer“, der Grundlsee, ist ein Paradies für Segler. Ein Mix aus Abenteuer und Teamgeist soll den dringend benötigten Segler-Nachwuchs bringen.

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Beeindruckende Wolkenstimmung, aber nur wenig Wind beim Lokalaugenschein am Grundlsee © Gerhard Pliem
 

Lokalaugenschein beim „Steirischen Yachtclub Grundlsee“. Mini-Ausführungen von Oligarchen-Yachten sucht man hier vergeblich. „Der Name Yachtclub war bei der Gründung des Vereins einfach die damals übliche Bezeichnung für einen Segelclub. Und die hat sich bis heute erhalten“, lächelt Präsident Michael Hampel. Der Club atmet Geschichte: Bereits 1912 gab es am Grundlsee einen Segelverein - bis 1927. Dann folgten Wirtschaftskrise, Kriegs- und Nachkriegsjahre. Erst 1954 wurde mit fünf Booten und 20 Mitgliedern der Club neu gegründet und 1957 das heute noch bestehende Club- und Bootshaus errichtet. Heute hat der Club 160 Mitglieder mit rund 60 Booten. In traumhafter Aussichtslage auf die Villa Castiglioni, das inoffizielle Wahrzeichen des Grundlsees, machen Fritz Stangl aus Lassing, Egon Stangl aus Öblarn und Sepp Strimitzer aus Wörschach ihr Boot zur Ausfahrt fertig. Vier Tage hintereinander hat kräftiger Wind geblasen, die Sonne die umliegenden Berge aufgeheizt und für Thermik gesorgt. Jetzt ist es bedeckt, das bedeutet an diesem Tag wenig Wind. Wir fahren trotzdem hinaus. Bei der Crew sitzt jeder Handgriff, immerhin hat man heuer die Clubmeisterschaft, die lange Wettfahrt und die Cup-Wertung gewonnen.

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