Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Einsatzrekord für Bergrettung„Wir müssen sie an der Hand vom Berg führen“

14 Einsätze in den vergangenen Tagen: Im Gesäuse gab es in den letzten Tagen so viele Notrufe wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Bergretter geben Tipps und Tricks, wie man Touren plant.

Aster vor Gesäusebergen, einem Alpinisten-Eldorado. „Das Ziel sollte der Weg sein, nicht der Gipfel." © (c) Andreas Hollinger
 

Nur die Namen ändern sich, ansonsten sind die Einsatzmeldungen beinah identisch: Knöchelverletzung, vom Weg abgekommen, beim Klettern überschätzt, vom Wetter überrascht. Jedes Mal müssen Bergretter los, um den Menschen zu helfen, vielfach geht das nur mehr mit dem Hubschrauber. „Bei uns war in den vergangenen Tagen so viel los wie seit Jahrzehnten nicht“, erklärt Raimund Reiter vom Bergrettungsdienst im Gesäuse. 14 Einsätze hat man allein seit Ende Juni zu verbuchen, manche davon mussten parallel gestemmt werden.

Kommentare (3)

Kommentieren
Nadu1205
0
22
Lesenswert?

Wenn jeder zu sich ehrlich ist,

und sich selber in die Katergorien Wanderer, Bergsteiger oder Kletterer einordnet, würden 90 % aller Einsätze wegfallen.

Nicht jeder kann alles und muss alles können!

Hildegard11
0
42
Lesenswert?

Selbstüberschätzung,

wo heute so viele die Besten und die Tollsten sind. Einfach peinlich.

differentialrechnung
1
36
Lesenswert?

"Tipps und Tricks"

Eine seltsame, ja fast höhnische Bezeichnung für Hinweise auf ein Verhalten, das einigermaßen von Vernunft und zumindest oberflächlichen Kenntnissen möglicher Herausforderungen (wer hat denn noch "Probleme"?) abseits von gebahnten und möglichst asphaltierten Pfaden bei gutem Wetter sein sollte.