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Ausseerland für Touristen sperren?"Ich entschuldige mich für diesen Brief"

Ein Brief an die Landesregierung, in dem die Bürgermeister des Steirischen Salzkammergutes das Pendeln für Touristen und Zweitwohnungsbesitzer verbieten lassen wollen, hat Wellen der Empörung geschlagen. Altaussees Ortschef Gerald Loitzl entschuldigt sich nun offiziell für das Schreiben.

 

Die Reaktionen waren heftig. In einem Brief haben die Bürgermeister aus Altaussee, Grundlsee, Bad Aussee und Bad Mitterndorf das Land gebeten, die Region "nach Tiroler Vorbild" für Ausflügler und Zweitwohnsitze zu sperren. "Das ist voll in die Hose gegangen", beteuert Altaussees Ortschef Gerald Loitzl im Gespräch mit der Kleinen Zeitung. Er entschuldigt sich für diesen Brief, insbesondere für die Wortwahl. Sein Amtskollege Franz Steinegger aus Grundlsee ist über das Schreiben ebenfalls nicht glücklich. Es sei unglücklich formuliert und eigentlich nur als Appell an die Regierung gedacht gewesen.

Kommentare (33)

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DanielaStenitzer
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Entschuldigung,

wollte grün drücken... 😅

bond007
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Bitte!!

Bitte nicht nur Daumen nach unten klicken, sondern Erklären!!!! Daumen runter kann jeder, aber auch begründen bitte!

KarlZoech
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@ bond007: Stimmt. Jedoch hat man nicht immer

so viel Zeit, um ausführlich zu anworten, dann drückt man eben den Daumen rauf oder runter.

Ratte
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Alle Achtung!

Vier Bürgermeister verfassen gemeinsam einen Brief. Der Inhalt ist - gelinde gesagt - eine Frechheit. Die ganze Region lebt außerhalb der Hauptsaisonen von den Zweitheimischen, die für alles kräftig zur Kasse gebeten werden und in Wirklichkeit weniger Ressourcen verbrauchen als die ständig in der Region Wohnenden. Wenig überraschend kommt es zu einem ordentlich Aufschrei.

Daraufhin hat der Herr Bgm. Loitzl noch die Chuzpe zu sagen, eigentlich hätte das Schreiben ja eh nie an die Öffentlichkeit gelangen sollen. Also keine klare und öffentliche Aufforderung über Internet oder die Medien an die Zweitheimischen, doch zu Hause zu bleiben - wobei für viele das Ausseerland zumindest bis heute ein ebensolches war - sondern eine hinterfotzige Aktion unter Einbeziehung des Landes Steiermark.

Nachdem sich das Land und auch die BH für diese Sauerei nicht hergeben, tauchen zwei gleich unter und der Dritte verkündet forsch, dass das Ganze zum einen ja eh nicht so gemeint und zum anderen ohnehin die Idee des Vierten war und der hätte auch das Schreiben ganz alleine abgefasst. Das nenne ich echte Kollegialität unter Amtsbrüdern.

Wenn sich später etliche Zweitheimische an diese Aktion erinnern und nur mehr das Unvermeidliche in der Region kaufen werden, mögen sich alle Gewerbe - und Gastronomiebetriebe bei den vier heldenhaften Verteidigern der Alpenfestung und deren Aufhussern bedanken....

buggi3
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Salzbaron

Hat der Salzbaron ein Machtwort gesprochen? Deshalb die Entschuldigung?

Ratte
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Ganz sicher...

...der Herr Dr. Androsch gehört ja mit zu der Verschwörung, die das heilige Ausseerland von verseuchten Zweitheimischen zu Grunde richten lassen will.

marobeda
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Der Brief war sicher so gemeint, wie er verfasst wurde.

Normal müßten alle vier Bürgermeister vor die Kamera ihre Entschuldigung kund tun und das nächste Mal zuerst denken und dann bleiben lassen.

GanzObjektivGesehen
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Könnten sie schon, müssen sie aber nicht.

In diesen stressvollen Wochen kann einem schon einmal "rausrutschen".
Die Zeit wird die Wunden heilen, am Ende ist für fast alle die Welt wieder in Ordnung. Der Österreicher ärgert sich und andere halt gerne, aber er verzeiht halt auch vieles. Schönes Land....

Kommentare 26-33 von 33