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Schladminger Wirtshaus„Rauchverbot trifft mich beinhart“

Zu einer leeren Vorstadt Stub’n und einem „massivem Umsatzrückgang“ führte das erste rauchfreie Wochenende in Schladming. Anzeigen gab es bisher keine.

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„Rauchfrei und leer“ ist es seit 1. November in der Schladminger Vorstadt © Veronika Höflehner
 

Bereits das erste Wochenende nach Inkrafttreten des absoluten Rauchverbotes hatte es für Peter Pilsl in sich: „Ich bin mit meiner Kellnerin am Freitag, Samstag und Sonntag ab halb sieben alleine im Lokal gesessen“, berichtet der Pächter der Vorstadt Stub’n in Schladming. Um „ein Zeichen zu setzen“, zierte das Schild am Eingang des Wirtshauses am montäglichen Ruhetag deswegen der Spruch „rauchfrei und leer“.

Kommentare (29)

Kommentieren
lauriane911
4
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Da schaut man sich einmal die Bewertungen an ...

... und dann weiß man, wieso das Lokal keine Gäste anzieht.

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GuentAIR
4
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Ich sag es mal sarkastisch:

Wenn tatsächlich so viele wegen dem Rauchverbot zusperren müssen, dann wird der Fachkräftemangel in den Nichtraucherbetrieben ja bald Geschichte sein, oder?
Irgendwas oder irgendwer ist immer schuld, wenn zugesperrt wird, aber noch nie hat ein Unternehmen die Schuld bei sich gesucht.

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tenke
8
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LÄCHERLICH

Wenn ein Lokal nach einer Woche Rauchverbot nicht mehr überleben kann, hats wohl vorher auch nicht sehr viele Gäste gegeben. Aber die Schuldfrage ist geklärt.

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VH7F
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70% sind Nichtraucher,

er könnte versuchen, die als Kunden zu gewinnen?

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Rick Deckard
12
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...dann muss man halt das Geschäftsmodell den neuen Umständen

anpassen??!! Hr Pilsl??
Wer jetzt am schnellsten reagiert und innovativ ist - der wird gewinnen! Wer den Raucherzeiten jahrelang hinterherjammert - der kann gleich zusperren.
Neues Kapitel, neue Chancen - machen Sie was draus.
Jammern und anderen die Schuld geben - das nützt niemandem etwas!

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pescador
3
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Sehr gut!

Auf den Punkt gebracht!

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Imandazu
17
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Gut, dass die Zeit zu Ende ist, in der

die Raucher ihren Mitmenschen in den Gasthäusern den Rauch ins Gesicht blasen durften.

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Wolf55
9
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Nächster Schritt

Ich bin Antialkoholiker. Mich stört es schon lange von Besoffenen beleidigt und belästigt zu werden. Direkt und indirekt. Also als nächstes bitte ein Alkoholverbot. Dann gibt's auch weniger Unfälle mit Verletzten und Toten. Stimmt doch oder?

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Marmorkuchen1649
2
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Dieser Vergleich hinkt gewaltig

Zum Einen trinkt man ja auch selbst ein paar Erfrischungen, zum Anderen ist der gesundheitliche Aspekt im Vordergrund.

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Imandazu
5
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Mitsaufen muss keine(r), mitrauchen musste bisher jede(r).

Als Alkoholvermeider fühle jedoch mit Ihnen und empfehle den Rechtsweg, denn gegen Alk-Rabauken gibt es Gott sei Dank auch Paragrafen.
Alkoholisierte dürfen außerdem bei Strafe kein Fahrzeug lenken und bei Beleidigungen greift das Strafrecht. Hingegen hatten wir als unfreiwillige „Mitraucher“ bisher leider keinen Paragrafen, der uns schützte. Gut, dass das nun geregelt ist.

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Wolf55
3
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Schon richtig

Stimmt. Die Verletzten und Toten im Straßenverkehr klagen ja und wenn der Fahrer genug gesoffen hat ist er Unzurechnungsfähigkeit und damit Schuldunfähig. Klasse System. Wie oft haben Sie schon einen alkoholisierten Radaubruder der noch dazu gewaltbeteit ist schon angezeigt? Wie waren denn die Urteile? Auch zu den Alkoholfolgen bin ich zur Zeit sehr wohl gezwungen.

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Imandazu
0
6
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Lieber Wolf55,

ich glaube, wir kommen da nicht ganz zusammen. Als naher Verwandter eines Kettenrauchers, der an COPD-Folgen leider zu früh und unter Qualen verstorben ist, fehlt mir die leichte Sicht zur Sucht. Alles Gute und LG!

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Wolf55
0
4
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Hallo

Sorry wegen ihres Verwandten. In meiner Familie gibt es solche Fälle ebenfalls mehrfach. Ich habe keine leichte Sicht zur Sucht. Für mich ist, ebenfalls aus eigener Erfahrung, der Schaden durch die Alkoholsucht unmittelbarer und direkter als die Zigarettensucht die zweifelsfrei schadet. Auch ihnen alles Gute.

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erstdenkendannsprechen
1
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jeder tote im straßenverkehr ist zuviel. durch alkohol oder nicht.

trotzdem ist die zahl der verkehrstoten aufgrund von alkohol verschwindend klein verglichen mit jenen, die an den folgen von rauchen und passivrauchen sterben.
sie können diesen whataboutism weiterführen und handyverbot für alle fordern, weil es auch dadurch unfälle mit todesfolge gibt. und nicht zu knapp.

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ritus
8
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Logische Folge...

...der bisherigen Entwicklung. Schon in den letzten Jahren sind immer mehr Gäste, auch Vollzeit- und Gelegenheitsraucher, in rauchfreie Lokale gegangen, weil sie bemerkt haben, wie angenehm das ist. Immer mehr Lokale wurden daher in den letzten Jahren freiwillig und aus Überzeugung rauchfrei. Und siehe da, allen Gästen gefällt´s. Dadurch sind die überzeugten Raucherwirte immer mehr zur Sammelstelle und Selchkammer für Hardcore-Raucher geworden, wo sowieso fast nur mehr Raucher gingen. Es ist also logisch, dass es diese Lokale jetzt besonders hart trifft.
Bis auf ganz wenige Lokale wird sich das aber bald wieder entspannen, denn Menschen wollen sich in geselliger und gemütlicher Atmosphäre treffen, um sich unterhalten oder einfach entspannen zu können. Es werden sogar mehr Menschen in angenehme Lokale gehen, weil sie jetzt nicht mehr überlegen müssen, ob dort geraucht wird oder nicht. Kein Mensch, der bisher gerne ein nettes Lokal besucht hat, wird in Zukunft nur mehr alleine daheim sitzen.
Ich finde es allerdings schade, dass dafür ein Verbot notwendig war.
Wenn man an den gesundheitlichen Schutz der Bevölkerung denkt, müsste ja sogar auch Alkohol....wegen der gesundheitlichen und sozialen Folgen von übermäßigem Konsum und Gefahren von Alk-Lenkern....naja, das würde natürlich schon zu weit gehen....

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Ifrogmi
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hier sind wieder alle g'scheiterln ...

... am posten die selbst ihr einkommen nicht im gastronomiebereich erwirtschaften müssen.
"Lieber, heiliger Florian, verschon' mein Haus und zünd' das vom Nachbarn an!" scheint die devise zu sein.
oder "Mit der vollen Hose ist leicht stinken!"
am besten hat es Ralph Waldo Emerson formuliert, als er sagte:
"Der Mensch möchte vor den Folgen seiner Laster bewahrt werden, aber nicht vor den Lastern selbst."

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plolin
9
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Mimimi

Ich kann es schon nicht mehr hören

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voit60
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Jammer, Jammer, Jammer

hätten sich die Wirte nicht vor Jahren so gegen dieses Verbot gewährt, wäre es heute wie im übrigen Europa absolut kein Thema mehr.

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bruzel
20
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wenn ein wirtshaus nichts anderes zu bieten hat...

...als dass die leute zum rauchen hingehen, dann muss es halt jetzt zusperren.
andere lokale, die mit mehr aufwarten können (gutem essen+trinken, unterhaltung, netter atmosphäre zum beisammen sitzen), haben das problem nicht.

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melahide
19
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Ja

Buuhhhh, das böse Rauchverbot. Und von der Kleinen bekommt man dafür auch noch eine Bühne. Anstatt dass man über die gesundheitlichen Folgen der Droge Nr.1 aufklärt. Die Leute können auch auf ein Bier und zum Karten spielen ins Gasthaus gehen. Das man nicht hingeht macht der Österreicher nur zum Protest: „Ich geh da nicht mehr hin, der Regierung zeig ich‘s“.

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UHBP
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@melahilde

Keine Angst. In Kürze kommt sicher ein Bericht der Kleinen Zeitung, wo ein Wirt erklärt, dass er mehr Umsatz gemacht hat.
PS: Bin Nichtraucher, kann aber mit Rauchern auch ganz gut leben. Ich hätte ja das Rauchverbot nicht eingeführt. Ein jeder der raucht macht es ja freiwillig und den Angestellten in den Lokalen hätte ich einen Zuschlag von 100% gegeben. Dann hätte jeder Wirt selbst entscheiden können ob es sich rechnet oder nicht.

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melahide
20
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Bin ich auch dafür

Jeder Wirt soll selber entscheiden ob Rauchen oder nicht. Bin ich bei Ihnen. Soll auch jeder Bürgermeister entscheiden, wie schnell man durch seinen Ort fahren darf. 50. oder gar 100. oder 140? Egal. Jeder Schuldirektor soll sagen wie lange die Schulpflicht gilt und was gelernt wird. Jeder Arbeitgeber soll sagen dürfen, wie hoch bei ihm die Wochebarbeitszeit ist und wie viel man verdient. Jeder Arzt soll entscheiden, was er verschreibt ... und jedes Finanzamt soll selber bestimmen, wie viel Steuer man zahlen muss.

Find ich echt toll ihren Ansatz!

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Marmorkuchen1649
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Genialer Beitrag!

An Zynismus kaum zu überbieten. Großartig!

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calcit
8
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100% Zuschlag...tolle Idee...

...dann soll man ja auch jemanden der mit Asbest arbeitet oder mit gefährlichen Chemikalien oder sonst mit gefährlichen Arbeiten zu tun hat auch 100%, das ist sicher billiger als die teuren Schutzmaßnahmen...

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alberewrm
10
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„Ich geh da nicht mehr hin, der Regierung zeig ich‘s“

Großartig!

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redlands
34
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OMG

...wie anstrengend...- Sie haben höchstwahrscheinlich oder zumindest hoffentlich ohnehin überall Lokalverbot...

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