AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

AltausseeFrischmuth bricht "Siegel des Schweigens"

Barbara Frischmuth präsentierte in Altaussee ihr neues Buch "Verschüttete Milch". In dem Werk schreibt sie auch erfrischend offen über die NS-Zeit in Altaussee - aus Sicht eines kleinen Mädchens.

Weiterlesen mit unserem Digitalabo

Gratis testen

    Sie erhalten Zugriff auf:

  • Alle Kleine Zeitung Plus Artikel
  • Tägliches E-Paper
  • Smartphone App
Anton Auerböck, Vize-Obmann des Altausseer Literaturmuseums, überreicht Frischmuth einen Blumenstrauß im Vorfeld der Lesung © Christian Huemer
 

Der Saal im Altausseer Literaturmuseum ist bis auf den letzten Platz gefüllt: Barbara Frischmuth liest diesmal vor heimischem Publikum aus ihrem neuen Buch „Verschüttete Milch“. Eigentlich ist es ein Roman, aber „mit autobiografischem Kern“, wie Frischmuth vermerkt. „Altaussee hat ungefähr 1800 Einwohner, und damals waren es 8000“, spricht sie die NS- und Nachkriegszeit an. „Julianes Welt war voller Sagen und Unerklärlichem, voller rätselhafter Wörter wie Evakuierte, Juden, Bonzen oder Widerständler“, schreibt sie. Juliane, so nennt sie sich im Buch. Den Bogen spannt sie von der Kindheit bis hin zur Zeit in der Klosterschule und knüpft damit an ihr erstes Werk an: Mit „Klosterschule“ debütierte sie 1968 als Autorin.

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung! Kommentieren