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AltausseeKritik an neuem Androsch-Hotel

In einem offenen Brief wird Hannes Androsch gebeten, sein geplantes Hotel in Altaussee doch woanders zu errichten. Der kontert: „Hier ist jemand gegen etwas, das es noch gar nicht gibt.“

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Neben dem Skigebiet Loser betreibt Androsch in Altaussee das Vivamayr-Hotel. Jetzt plant er ein weiteres Gesundheitshotel für Spitzensportler © Christian Huemer
 

Der Wahl-Altausseer Hannes Androsch möchte in seiner Heimat ein neues Gesundheitshotel errichten. Wie das bereits bestehende Vivamayr-Hotel soll auch im neuen Haus die gleichnamige Kur angeboten werden. Das Zielpublikum: zahlungskräftige Wintersportler. Im Herbst hat die Kleine Zeitung bereits über die Hotelpläne berichtet, nun hat sich eine Kritikerin zu Wort gemeldet: Edith Friedl, Architekturhistorikerin, schreibt „im Namen einiger Einheimischer“ einen offenen Brief und fragt Androsch, ob er nicht von seinen Hotelplänen am geplanten Grundstück Abstand nehmen möge. „Ich bin sicher, mit etwas gutem Willen und Verständnis bzw. Sensibilität für das Bestehende gäbe es bestimmt ein alternatives Grundstück.“ Sie befürchtet, dass auf dem geplanten Grundstück, wo die sogenannte „Kremenetzky-Villa“ steht, alles „zubetoniert“ werden soll. „Der große Park mit den prächtigen Bäumen samt der mehr als hundert Jahre alten Villa sollen unwiderruflich dem Bauprojekt weichen.“

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