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Präbichl wieder gesperrtSchüler rechtzeitig aus Eisenerz weggebracht

Schwerer Sturm und nasser Schnee machen eine neuerliche Sperre der B115 über den Präbichl ab Montagmittag notwendig.

Seit Montagmittag ist die B115 über den Präbichl für den gesamten Verkehr gesperrt © LR Max Springer
 

Sturmböen von mehr als 100 km/h, dazu nasser Schnee, der tonnenschwer in den Hängen und auf Bäumen liegt, ließen den Lawinenkommissionen von Vordernberg und Trofaiach keine Wahl: Der Präbichl ist seit Montagmittag wieder für den gesamten Verkehr gesperrt.

Der Sturm bläst seit den Nachtstunden mit Geschwindigkeiten von bis zu 140 km/h auf dem Präbichl. Durch Schneeregen und feuchtem Schnee wurde die Konsistenz des Schnees problematisch. "Es ist jetzt auf die enormen Schneemengen der vergangenen Tage dieser feuchte Schnee dazugekommen, der alles unglaublich rutschig macht. Die Problemzonen sind wieder der Silbergraben, das Weittal und auch die Polsterrinne", berichtet Vordernbergs Bürgermeister Walter Hubner, der hinzufügt, dass genau diese Zusammensetzung verbunden mit dem Sturm alles so unberechenbar mache. Deshalb sei eine Sperre unabdingbar. Bewohner am Präbichl seien von ihm zeitgerecht vor der neuerlichen Sperre gewarnt worden.

Schüler wurden heimgebracht

Auch in Eisenerz sorgt die Sperre für  logistische Herausforderungen. Bereits um 8.30 Uhr wurden die Schulen verständigt, und Schüler noch über den Präbichl heimgeschickt. Bereits vergangene Woche waren die Schulen am Freitag zu.

"Alle Schülerinnen und Schüler der HAK, des BORG, der NMS und der Volksschule aus Vordernberg, Trofaiach und Leoben wurden mit Bussen nach der ersten Stunden über den Präbichl heimgebracht oder auch abgeholt. Wir haben zusätzliche Transportmittel eingeschoben, damit wir alle sicher über den Berg bringen können", erzählt die Eisenerzer Bürgermeisterin Christine Holzweber. Auch seien Arbeitgeber wie das LKH Leoben und auch VA Erzberg bezüglich ihrer Arbeitnehmer informiert worden, so die Ortschefin.

Wilfried Fürbaß, Direktor der HAK Eisenerz, hofft, dass bald wieder alles seinen normalen Gang nimmt, wobei man bereits vergangene Woche und auch Montag und Dienstag flexibel reagieren musste, um Berufsreifeprüfungen und auch Nachtermine bei der Matura durchführen zu können. "Wir haben für Kandidaten aus Leoben oder Trofaiach in Leoben Räumlichkeiten beim bfi und in der HBLA zur Verfügung gestellt bekommen. Diese konnten ihre Arbeiten dann dort schreiben, die Eisenerzer in der Schule", erzählt Fürbaß.

Eva Tomaschek, Direktorin der BG/BRG Leoben Neu und des BORG Eisenerz: "Wir hatten glücklicherweise keine Nebentermin. Ab Mittwoch sollte wieder alles normal verlaufen. Ob die Schule morgen geschlossen bleibt, sehen wir nach de nächsten Sitzung der Lawinenkommission am Montag um 17 Uhr", sagt sie.

 

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