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Planneralm„Die Gemeinde muss nun handeln“

Traumschnee, aber keine Gäste. Auf der Planner leidet man den zehnten Tag unter der Straßensperre. Unternehmer fordern Lösung des Problems.

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Die Planner ist ein Winterwunderland ohne Gäste © KK
 

Exakt 13 Gäste waren letzte Woche noch auf der Planneralm in Irdning-Donnersbachtal. Sie urlaubten im Winterwunderland – nur ohne Liftbetrieb, weil dieser infolge des Sturms unmöglich zu gewährleisten war. „Vor dem Wochenende haben wir sie über die Straßen hinunterbegleitet. Neue Gäste sind nicht mehr heraufgekommen, weil diese ja am Sonntag nicht mehr runtergekommen wären“, erzählt Wolfgang Stieg, der Hausherr der Pension Grimmingblick.

Es ist paradox: Da zeigt sich die Planner als weißes Pulverschneeparadies, aber kein einziger Gast kann den Winter und die Traumpisten genießen, weil die Zufahrt heute den zehnten Tag gesperrt ist. „Der wirtschaftliche Schaden für alle Unternehmer ist natürlich groß und in der Saison nicht mehr aufzuholen“, sagt Stefan Pilz, einer der zwei Geschäftsführer der Lift-Gesellschaft: „Ich bewundere die Geduld und Gelassenheit in den Familienbetrieben, die alles in Schuss halten, damit wir sofort voll durchstarten können, sobald die Straße wieder geöffnet wird.“

Kommentare (2)

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gerbur
5
19
Lesenswert?

Diese Forderung von Familienbetrieben

ist schon ein wenig forsch! Die Gemeinde wird hoffentlich genau kalkulieren, ob sich eine Investition auch für die Allgemeinheit lohnt. Schlimmstenfalls müssen die Betriebe diesen Aufwand alleine tragen. immer nur nach dem Steuerzahler zu rufen, wenn, wie in diesem Fall,einmal für 2 Wochen die Einnahmen ausfallen, ist meiner Ansicht nach recht frech.

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Eltern
0
36
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Genau bedenken.......

Das Leben und die Sicherheit der Menschen, muss vor den wirtschaftlichen Interessen stehen.
Es gibt immer wieder so "Wahnwitzige", die trotz Lawinenverbot in die Hänge einfahren. Damit gefährden sie auch das Leben der Retter.
Es gilt das Leben alles Menschen zu schützen.

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