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Drei neue HotelsAndrosch: Hotelpläne um 75 Millionen Euro

Altaussee, Maria Wörth und Attersee: Hannes Androsch baut Gesundheitsschiene massiv aus.

Hannes Androsch mit seiner Familie und Architekt Josef Hohensinn (rechts) beim Bau des Vivamayr in Altaussee © 
 

Seine beiden Kurhotels haben Hannes Androsch offenbar auf den Geschmack gebracht: Sowohl in Altaussee als auch im kärntnerischen Maria Wörth betreibt der Industrielle unter dem Namen „Vivamayr“ Gesundheitseinrichtungen. Vor allem in Altaussee haben sich die Zahlen prächtig entwickelt: 2015 wurde aufgesperrt. „Bei einem Umsatz von rund elf Millionen Euro sind wir im dritten Jahr schon deutlich positiv. Das ging viel rascher als erwartet“, freut sich Androsch, der deshalb in der Loser-Gemeinde neuerlich ein Grundstück erworben hat. Dort möchte er ein weiteres Gesundheitshotel errichten. Kosten: 25 Millionen Euro. Der Schwerpunkt soll, wie in den anderen Häusern, auf der Entgiftungskur nach F. X. Mayr liegen – das Zielpublikum ist jedoch ein anderes. Während im bestehenden Haus Hollywood-Größen wie Kate Moss und viele arabische Gästen absteigen, soll das neue Projekt vor allem Spitzensportler ansprechen.

Die Gemeinde Altaussee steht dem Projekt positiv gegenüber, wenngleich die Widmung fehlt. „Der Vorbesitzer hat schon vor 20 Jahren Einspruch gegen die damalige Widmung beim Verfassungsgerichtshof eingelegt und recht bekommen. Deshalb ist das Grundstück derzeit ein weißer Fleck im Widmungsplan. Das muss nun in Zusammenarbeit mit dem Land angegangen werden“, erklärt Altaussees Bürgermeister Gerald Loitzl den nächsten Schritt.

Androsch plant seine Gesundheitsschiene aber auch außerhalb der Steiermark zu verstärken: In Maria Wörth soll zusätzlich zum Hotel eine Gesundheitsresidenz entstehen, Investitionsvolumen: 25 Millionen Euro. Und auch am Attersee (OÖ) ist ein Gesundheitshotel in der Gemeinde Steinbach in derselben Größenordnung vorgesehen.
Insgesamt werden also 75 Millionen Euro investiert. Dazu will man die Tageskliniken in London und Wien stärken, in denen die Gäste nachbetreut werden. „Wenn man sich die vielen Herkunftsländer unserer Gäste ansieht, haben wir uns in einem gewissen Bereich zur Weltmarke entwickelt“, erklärt Androsch nicht ohne Stolz. „Wobei“, so der Nachsatz des 80-Jährigen: „Diese Hotelprojekte sind auch etwas für meine Kinder.“

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