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Petition Schladminger Gemeinderat will Schwerverkehr von B 320 verbannen

Geht es nach dem Schladminger Gemeinderat, soll der Schwerverkehr künftig von der Ennstalstraße (B 320) verbannt werden.

Schladminger Gemeinderäte sind sich einig, dass der Schwerverkehr eingedämmt werden muss (Sujetbild) © Christian Huemer
 

In der Diskussion rund um die nach mehreren Unfällen zum Politikum gewordene Ennstalstraße (B 320) meldete sich am Mittwochabend der Schladminger Gemeinderat zu Wort. Vizebürgermeisterin Elisabeth Kraml brachte eine Petition der ÖVP an die Bezirkshauptmannschaft Liezen und das Land Steiermark ein. Darin werden diese aufgefordert, „geeignete Maßnahmen zu setzen und eine Verbesserung der derzeitigen Situation an der B 320 herzuführen.“ Konkret will man den Schwerverkehr mit über 7,5 Tonnen – ausgenommen Ziel- und Quellverkehr – von der Ennstalstraße verbannt wissen. Zudem „soll das Land Steiermark Vorsorge treffen, dass Flächen für die Verbesserung der Straße gesichert und Budgets vorgesehen werden“, führte Bürgermeister Jürgen Winter die zweite Forderung aus.

Wie eine konkrete Lösung für die B 320 aussehen könnte, sei laut dem Schladminger Ortschef noch unklar, denkbar wären mehr Überholspuren, wie es schon in Espang oder Oberhaus der Fall ist. „Es handelt sich dabei um einen Prozess, der sicherlich noch viele Stationen durchlaufen muss“, sagte Winter und betonte: „Wir sehen den Schwerverkehr momentan als wichtigste Forderung. Wenn dieser zumindest um die Hälfte reduziert wäre, hätten wir schon eine andere Situation.“ Sowohl die Liste Schladming Neu, als auch die FPÖ/UN schlossen sich der Petition an. „Es gibt hier dringenden Handlungsbedarf“, bestätigte Hans-Moritz Pott (FPÖ/UN). Es müsse aber gelingen, sowohl die Wirtschaft, als auch andere Gemeinden mit an Bord zu holen. Winter dazu: „Wir setzen hier als erste Gemeinde einen entsprechenden Schritt.“ Er werde das Thema auch in der Vorstandssitzung des Regionalmanagements am kommenden Montag einbringen. „Es gibt auch in anderen Gemeinden ähnlich gelagerte Zugänge“, war er sich sicher.

Nach mehreren schweren Unfällen in den vergangenen zwei Wochen - wie etwa in Wörschach oder zwischen Schladming und Haus im Ennstal - ist die B 320 (wieder einmal) Gegenstand heißer Diskussionen geworden. Einig ist man sich, dass etwas passieren muss - wie die Lösung aussehen soll, ist aber strittig. Verkehrslandesrat Anton Lang rief auf zum "Ziehen an einem Strang".

Kommentare (3)

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cleverstmk
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Pötschenpaß

Und es wird unheimlich scharf kontrolliert ob denn auch keine Mautflüchtlinge durchs Salzkammergut fahren - das Gleiche wird auf Druck der Wirtschaft auch im Ennstal passieren.
Und die leider schweren Unfälle sind fast immer Frontale - bei 3 Spuren dann mit noch höherem Tempo!

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walter1955
8
9
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keine events mehr

und der verkehr wird weniger

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gerbur
8
10
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Typisch für Schladming!

Reine Rosinenpicker! Das Ennstal leidet auch durch den Verkehr, den Schladming alleine schon anzieht.

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