Paukenschlag24-Stunden-Lauf in Irdning ist Geschichte

Wer hätte sich das gedacht: Der 24-Stunden-Lauf in Irdning ist in der bekannten und beliebten Form Geschichte. Das verlautbarten Armin Schreiegg und Anton Wippel am Sonntagabend via Facebook. Auch Weltmeisterschaft 2019 findet nicht statt.

24-Stunden-Lauf vorerst Geschichte © Mandl
 

"Heute ist ein kein leichter Tag für uns. Schweren Herzens müssen wir bekannt geben, dass wir uns von Veranstaltung der 24h-Lauf-Weltmeisterschaft 2019 zurückgezogen haben und den entsprechenden Vertrag mit der IAU aufgelöst haben. Leider hat der Ultralauf sowohl in der Wirtschaft als auch im Bereich der öffentlichen Hand nicht den von uns erwarteten Stellenwert. Deutlich reduzierte Sponsorenbeiträge und geringe Zuschüsse von Land Steiermark und Bund hinterlassen eine Budgetlücke im sechsstelligen Bereich", so infomierten Anton Wippel und Armin Schreiegg am Sonntagabend die Öffentlichkeit.

Doch nicht nur die WM wird nicht stattfinden, sondern auch der 24-Stunden-Lauf wird im nächsten Jahr nicht über die Bühne gehen. "Den immer höher werdenden Kosten in allen Bereichen stehen sinkende Teilnehmerzahlen und ein immer höheres finanzielles Risiko für den Vereinsvorstand als haftendes Organ gegenüber", so Wippel. "Wir bedanken uns für euer Verständnis für die Absage der WM und des offenen Laufes - wir sind uns aber sicher, euch mit einem neuen Format genauso begeistern zu können."

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Danke für Ihr Verständnis.

silch
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Benefizveranstaltung

Warum benötigt man für eine Benefizveranstaltung 100.000,- Euro mehr an Steuergelder? Das Interesse der Wirtschaft ist zu gering? Klingt interessant, wenn der Veranstalter den ansässigen Wirt vor Ort und tatsächlich von der geführten Laufstrecke, durch eine neue Streckenführung AUSSCHLIESST!!!

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gerbur
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Leider kein Einzelfall!

Das "Phänomen" der sinkenden Teilnehmerzahlen bei immer höheren Kosten ist der Todesstoß für viele Veranstaltungen. Die Zahl der Veranstaltungen mit sportlichem Charakter hat enorm zugenommen, Laufbewerbe jeglicher Art, Triathlon , MTB Bewerbe , etc. konkurrenzieren sich. Selbst so elitäre Veranstaltungen wie eine mtb transalp leiden darunter. Man wird einiges an Hirnschmalz investieren müssen um neue Formate zu entwickeln, die auch ohne exorbitante Kosten und Risken für den Veranstalter auskommen.

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SoundofThunder
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🤔

Wo ist denn unser Kettenraucher der nebenbei auch Sportminister ist? Er wird doch wohl nicht mitgelaufen sein? Da würde er seine Marlboros schon nach 500 Meter außispeib‘n😉!

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haumioh
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das musste so kommen

bin die ersten 4 Läufe in Wörschach gelaufen - da war noch der Harald Scherz - da hatten die Zuseher noch eine Übersicht zu den Einzelläufern - aber jetzt mit den Staffelläufern war nichts mehr zu überblicken - in Irdning nur mehr Volksfest -Clowns -Pumukls usw - ich habe nichts gegen Irdning - die haben alles versucht - aber der 24 Stundenlauf gehört einfach nach Wörschach - das ist so wen man das Münchner Oktoberfest in Berlin machen würde

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silch
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richtig

Das Verpflanzen nach Irdning haben die damaligen Verantwortlichen Titschenbacher und Manschefszki nicht hören wollen, denn dann hätte man sagen müssen, entweder Wörschach oder die Veranstaltung ist "ausgelaufen. Aber die Verantwortlichen waren eben nur prestigegeil.

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Tutor
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Was hat den das mit Titschenbacher zu tun?

Es ist doch ganz logisch!!!
Der 24 Stundenlauf war deshalb ein Erfolg weil es eine gute Mischung aus Volksfest Charakter und Sport war. In Irdning hat es die Verantwortlichen des ATV (und nur diese!) nicht interessiert was man für den Zuschauer machen kann, man lief Heuer nicht einmal mehr durch denn letzten gemütlichen Teil (durchs Dörfl). Warum soll ich als gemeiner (normaler)Zuschauer mir diese Veranstaltung dann anschauen, wenn ein paar verrückte 24 Stunden im Kreis laufen. Auch Megastaffeln (an dem Otto normal Verbraucher mitlaufen konnte) brachten viele Fans mit. Diese gab es fast überhaupt nicht mehr. Warum sollen Sponsoren Transparente aufhängen und dafür zahlen die sich nur ein paar Sportler anschauen sonst niemand. Auch ein Wirt der nicht mitwirken kann wird auch keinen Cent sponsern. Einen 24 Stunden Lauf ohne Zuschauer den kann ich auch im Wald machen und dafür brauche ich keine Straßen sperren.

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silch
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Titschenbacher

Titschenbacher deswegen, weil er verantwortlich ist, daß dieser Lauf überhaupt nach Irdning gekommen ist und nur ER!!! In den ersten Jahren wurden zig-tausende Euro verbraten, obwohl es eine BENEFIZVERANSTALTUING ISt!!!!!

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Formula2
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Ich muss Tutor recht geben, was hat das mit Titschenbacher zu tun

Das Titschenbacher verantwortlich dafür ist das der Lauf nach Irdning gekommen ist, finde ich ja nicht schlecht. Der 24 Stunden Lauf lief auch am Anfang in Irdning ganz gut, natürlich nie das gleiche wie in Wörschach. Und Unterstützung durch die Gemeinde gab es auch schon in Wörschach. Aber es ging zum Schluss wie Tutor schon beschrieben hat, nur mehr um die Läufer und auf das Rahmenprogramm hat man einfach gepfiffen. Ja da geht halt niemand mehr hin.

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silch
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Verantwortung

Warum hat Wörschach diese Veranstaltung nicht mehr durchgeführt? Weil die Bevölkerung am Ende nicht mehr diesen Rückhalt gegeben hat wie zu Beginn. Und in Irdning hat es so begonnen wie in Wörschach geendet. Der Rückhalt war in Irdning in diesem Ausmaß nie da wie in Wörschach. Und wisst ihr warum, weil niemand gefragt wurde! Ich persönlich bin gerne bereit bei einer Benefizveranstaltung 24h umsonst mitzuarbeiten. Unter der Bedingung, daß ich erfahre wer den Benefizbeitrag erhält und das kein Steuergeld vernichtet wird. Und die Entscheidung den Lauf in Irdning durchzuführen, hat nun mal aus reiner PRESTIGEGEILHEIT der ehemalige Bürgermeister ALLEINE getroffen. Und da können wir diskutieren, was wir wollen, DAS IST SO! Ich habe mit einigen kritischen Stimmen über den Ablauf gesprochen und bekam zur Antwort, daß die Veranstaltung von Anfang an konzeptlos durch die Gegend geeiert ist. Ganz unter dem Motto: Wir haben keine Ahnung wie wir das durchführen sollen, aber wir machen das schon. Und wenn es schief geht, muß der Steuerzahler für die Schulden aufkommen.

Und genau unter diesem Motto soll Olympia in der Steiermark ablaufen. Eine Unverfrorenheit zu sagen 8 Millionen Euro (mehr als 100.000.000 Schilling) für die Bewerbung sind Peanuts, wie von Hrn. Pehab ausgedrückt. Die Machbarkeitsstudie hat besagt, daß kein Steuergeld benötigt wird. Na gut dann macht doch! Warum jetzt doch nicht?

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