Am SölkpassSchneemassen behindern Arbeiten nach Unwetterkatastrophe

Eigentlich hätten Reparaturarbeiten an der Sölkpassstraße in diesen Tagen wieder beginnen sollen, daran ist aktuell nicht zu denken. Voraussichtlich kann erst ab Ende April oder Anfang Mai weitergearbeitet werden.

Am Sölkpass liegt so viel Schnee, wie schon seit vielen Jahren nicht mehr © Haselmann
 

Im Sommer vergangenen Jahres richteten Unwetter katastrophale Schäden in weiten Teilen des Bezirkes an. Neben dem Walchental in Öblarn und dem Irdninger Ortsteil Donnersbachwald war vor allem der Sölkpass extrem betroffen. Nach einer ersten Schadensaufnahme zog Franz Nöhrer, Referatsleiter für Bauwerte-Erhaltung und Geotechnik, ernüchternde Bilanz: „Auf der gesamten Strecke zwischen den Gemeinden Sölk und Schöder gibt es 36 Schadstellen. Mit dem riesigen Loch im Bereich von St. Nikolai liegt die spektakulärste zwar auf der Ennstaler Seite, der weit größere Anteil der Schäden liegt mit rund zwei Drittel aber auf Gemeindegebiet Schöder.“ Rund zehn Millionen Euro würde alleine die Sanierung der Sölkpassstraße kosten, Infrastruktur, Kleinkraftwerke und Ähnliches seien da gar nicht mitgerechnet, hieß es damals.

Schon im vergangenen Jahr wurde mit Hochdruck an der Behebung der Schadstellen gearbeitet, begonnen habe man dabei in tieferen Lagen, weil dort die meisten Menschen betroffen waren. Im Herbst wollte man den Schäden rund um die Passhöhe zu Leibe rücken, da machte allerdings der frühe Wintereinbruch den Experten des Landes einen Strich durch die Rechnung. Und auch in diesen Wochen bleibt der Schnee ein echter Spielverderber. Franz Nöhrer: „Eigentlich wollten wir in diesen Tagen wieder mit den Arbeiten beginnen, allerdings liegt auf dem Sölkpass so viel Schnee, wie schon seit vielen Jahren nicht mehr.“ Fazit: Es wird wohl bis Ende April oder Anfang Mai dauern, bis die Arbeiten an der Straßenverbindung zwischen Enns- und Murtal weitergehen können.

Im Juli sollte die Verbindung dann wenigstens teilweise wieder geöffnet werden, manche Teile werden da nur halbseitig befahrbar sein, es wird auch noch Schotterpassagen geben. Endgültig wiedereröffnet soll die Sölkpassstraße dann Mitte bis Ende September werden.

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