ÖblarnZug schleuderte Auto 15 Meter weit - Lenker verletzt

Ein Zug rammte heute früh in Öblarn auf einem Bahnübergang ein Auto. Der Pkw-Lenker hatte sein Fahrzeug nicht mehr rechtzeitig wegfahren können. Entgegen erster Meldungen wurde der Mann doch schwer verletzt: Er brach sich eine Rippe. Sein Auto wurde 15 Meter weit in eine Wiese geschleudert.

Der schwer beschädigte Pkw © BFV Liezen/Schlüßlmayr
 

Gegen 7.50 Uhr wollte ein 33-jähriger Lenker den unbeschrankten Bahnübergang zwischen Öblarn und Niederöblarn queren. Als der Lokführer des herannahenden Zuges das Auto bemerkte, gab er Warnsignale ab und leitete eine Schnellbremsung ein. Der Autolenker versuchte noch zu bremsen, kam mit seinem Pkw auf der glatten Fahrbahn allerdings ins Rutschen und konnte den Übergang vor Eintreffen des Zuges nicht mehr rechtzeitig verlassen.

Der Zug kollidierte mit dem Pkw, das Fahrzeug wurde rund 15 Meter in eine angrenzende Wiese geschleudert. Der 33-Jährige zog sich dabei einen Rippenbruch zu und erlitt einen Schock. Rot-Kreuz-Sanitäter führten die Erstversorgung durch, der Rettungshubschrauber C14 brachte den 33-Jährigen ins Krankenhaus. Lokführer und Passagiere blieben unverletzt, die Zuggarnitur wurde bei dem Unfall nicht beschädigt.

Zug rammte Auto: Glück im Unglück

BFV Liezen/Schlüßlmayr
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Die alarmierten Feuerwehren Öblarn, St. Martin am Grimming und Stein an der Enns konnten unverrichteter Dinge wieder einrücken beziehungsweise auf der Anfahrt umkehren. Im Einsatz standen weiters: Polizei Gröbming, Straßenmeisterei Gröbming, ÖBB mit Einsatzleiter sowie ein Abschleppunternehmen.

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