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Rottenmann

Tragik, Stolz und sehr viel Arbeit

Mit zahlreichen Feierlichkeiten begeht die Rottenmanner Sektion des Österreichischen Alpenvereins in diesem Jahr ihr 70-jähriges Jubiläum.

Die Rottenmanner Hütte wird der Hauptschauplatz der heurigen Feierlichkeiten sein © KK
 

"Bescheiden waren sie, die Anfänge nach dem Krieg“, sagt Karl Schnuderl, Obmann der ÖAV-Sektion Rottenmann. Diese war am 20. Juni 1946 gegründet worden, sechs Jahre später begann man mit dem Bau einer Schutzhütte, die 1953 feierlich ihrer Bestimmung übergeben wurde. „Eine tragische Zäsur bildete der 30. Jänner 1982, als eine Lawine von der Stein-am-Mandl-Ostflanke nach tagelangen heftigen Schneefällen unsere Hütte sprichwörtlich in Fetzen zeriss“, heißt es in der Vereins-Chronik.

Zwei Jahre lang investierten die Mitglieder tausende freiwillige Arbeitsstunden, im Herbst 1984 wurde die neue Rottenmanner Hütte – auf der heuer die meisten Jubiläumsfeierlichkeiten über die Bühne gehen werden – dann eröffnet. „In den vergangenen 30 Jahren haben wir eigentlich nur gebaut“, schmunzelt Schnuderl. „Von Wegen über eine Kläranlage bis hin zur Seilbahn. Aber wir haben Glück, immerhin haben wir mehr als 60 ehrenamtliche Mitarbeiter mit den verschiedensten Professionen.“

Aber auch auf dem alpinen Sektor hat sich – vor allem in den späten 1990er Jahren – einiges getan. So haben Mitglieder des Vereins nicht nur unzählige Touren in der Heimat unternommen, sondern auch 6000er in Nepal, in Pakistan sowie in Chile bestiegen.

Besonders stolz ist man zudem auf den 2004 eröffneten Pilgerweg der Weltreligionen, den ab Juni insgesamt 15 Skulpturen zieren.

Die Sektion zählt derzeit rund 600 Mitglieder. „Die Anzahl steigt ständig“, sagt der Obmann. „Wir haben auch Mitglieder in Deutschland, Großbritannien, den USA und Chile.“ 

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