"Wieser Wasser"Die Wunderquelle von Wies

Ein vermeintliches Heilwasser machte das südweststeirische Wies einst international bekannt. Doch das Wunder war nur von kurzer Dauer.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
Die heilende Wirkung führte zu Pilgerströmen nach Wies
Die heilende Wirkung führte zu Pilgerströmen nach Wies © KK
 

Im Sommer 1960 gab es plötzlich ein erhöhtes Verkehrsaufkommen auf der Sulmtalstraße von Leibnitz nach Wies. In den Triebwagen der GKB saßen mehr Menschen als sonst, vor allem am Wochenende. Zu Tausenden pilgerten Heilsuchende aus dem In- und Ausland in den damals kleinen südweststeirischen Ort. Mopeds, Fahrräder und Autos schoben sich in Karawanen hinauf auf den Seltenriegel. Das zuvor recht stille Seitental, in dem es nur Wälder, einsame Keuschen und ein schmales Bacherl gab, war schlagartig berühmt geworden. Mitten in einer nassen und lehmigen Wiese stand dort eine kleine Holzhütte. Im Inneren sprudelte die Sensation: Ein wundertätiges Wasser, das Abhilfe bei Krankheit und Beschwerden versprach.

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung!