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19. JahrhundertAls die "Grätzer Klapperpost" noch die Briefe zustellte

Bevor die Staatspost übernahm, war die Zustellung privat geregelt. Im Volksmund nannte man die Grazer Stadtpost von 1796 nur die „Klapperpost“.

Das Kleine Oberpostamt in der Färbergasse 102, heute 8
Das Kleine Oberpostamt in der Färbergasse 102, heute 8 © Steiermärkisches Landesarchiv
 

Im Mittelalter gab es bei uns noch keine Post, sondern nur private Boten. Kurierdienste gab es nur für den Königshof, für Ordensklöster und später auch für große Handelshäuser. Erst König Maximilian I., „der letzte Ritter“, führte 1490 mit dem Niederländischen Postkurs der Brüder Janetto und Franz von Taxis die erste regelmäßige Postlinie im Heiligen Römischen Reich ein. Er wollte nämlich von seiner Residenz Innsbruck aus jederzeit mit seinem Sohn Philipp in den Niederlanden verbunden sein. Da aber ab 1520 immer häufiger auch private Post und Personen befördert wurden, baute auch Taxis dieses lukrative Nebengeschäft weiter aus.

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