Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Soko Altstadt Die nächste Grazer Altstadt-Ecke ist bald ganz Geschichte

Nach Abbruch des Biedermeier-Hauses beim Dietrichsteinplatz dokumentieren Aktivbürger das nächste "Altstadt-Opfer" - diesmal am Lendkai.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
Am 6. Mai startet der Abbruch am Lendkai.
Am 6. Mai startet der Abbruch am Lendkai. © Peter Laukhardt
 

Zuletzt gab es Aufregung um den Abriss des Biedermeier-Hauses beim Dietrichsteinplatz. Letzte Woche wurde nun in Graz-Lend "das 1893 erbaute, dreigeschoßige Gründerzeithaus Lendkai 93 mit seiner späthistoristischen Fassade abgerissen", beklagt Peter Laukhardt von der Bürgerinitiative Soko Altstadt, dass immer mehr historische Bauten Opfer von Planierraupen werden. Und das dürfte an dieser Ecke erst der Anfang sein, fürchtet der Aktivbürger.

Kommentare (7)
Kommentieren
GeorgJosef
2
3
Lesenswert?

Rettet die Altstadt

Rettet die Altstadt und Max Mayr sind unvergessen und dafür ist der Kleinen zu danken!! Was aber nun an Öffentlichkeit dem selbsternannten Altstsdtinquisitor seitens der Kleinen Zeitung geboten wird, ist angesichts des Qualifikationsmangels und der Ferne von rechtsstaatlichen Mindestanforderungen nicht mehr erklärbar….

LaoQui
2
2
Lesenswert?

Wenn Sie genauer lesen,

dann sehen Sie, dass es besonders um die geplante Verdichtung an einer Stelle geht, wo jetzt schon mehrere moderne Baublöcke hingewürfelt sind. Zwischen diesen und der neuen Zeile wird eine enge Schlucht entstehen.
Schauen Sie sich, bitte, den Bebauungsplan an!

Rinder
5
16
Lesenswert?

Altstadt

Die Bausünden, die zur Zeit begangen werden, können nie wieder rückgängig gemacht werden. Wir sollten Geschichte erhalten.

alwin
0
2
Lesenswert?

Geschichte ja,, Gerümpel nein.

Natürlich muss eine Stadt ausnahmslos jedes geschichtlich bzw baugeschichtlich relevante Gebäude / Ensemble schützen, aber auch den Erhalt entsprechend fördern. Über die Entfernung von Altlasten kann man nur froh sein. Nur dann, beim Bebauungsplan für die Nachfolgebauten ist Augenmaß gefordert. Nicht nur die Höhenentwicklung und Bebauungsdichte sind relevant. Für das Gelingen einer lebenswerten Wohn- und Arbeitsumgebung sind viele ( wenn auch nur scheinbar ) kleine Rahmenbedingungen entscheidend: Microklima, Nebengebäude, Müllmöblierung, Grünanteil, Erdgeschoßnutzung, Baumerhalt-pflanzung, Gestaltungsqualität, Durchwegung und noch vieles mehr sind für das Gelingen verantwortlich. Stadtraum muss als Lebensraum gedacht und umgesetzt werden. Die Stadt darf nicht nur die Summe einzelner Immobilien-Entwicklungen sein. Nur lebenswerter Stadtraum verhindert die "Massenfucht" zum Freizeitstart.

LaoQui
0
0
Lesenswert?

Druckreif formuliert, danke!

Zum Haus Lendkai wären folgende Fragen zu stellen gewesen: War es nötig, Hätte man das Haus ressourcenschonend aufstocken können? Ist der Bebauungsplan in Ordnung, wenn dort schon vier Betonblöcke stehen, die untereinander fast keinen Abstand einhalten? Das Haus an der Ecke hat sich wohl schwerlich Erhaltung verdient, aber als "eye-catcher" eine Erinnerung, denn solche "lustige" Gebäude wird man in Graz bald überhaupt keine mehr sehen. Für den Passanten ist es noch ein angenehmer Ausgleich zu den hässlichen Betonkästen daneben! Man spricht ja von Stadt-"Bild".

Pablo63
24
12
Lesenswert?

Weg mit diesen Scheußlichkeiten.

Die Wichigtuerei und das Empörungsgeschrei von Hyperaktivbürgern sollte in einer angesehenen Qualitätszeitung keine Beachtung finden. Unsere Gesellschaft funktioniert auf den verfassungsmäßigen staatlichen Institutionen. Darauf sollten wir uns verlassen.

alwin
14
21
Lesenswert?

Erhaltenswert

Und was genau ist an diesem überbauten Garagentor erhaltenswert. Es sei denn es geht um Erhalt von Kuriositäten und nicht um vollen Schutz für historisch relevante Bausubstanz und Ensembles.