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SteiermarkFantastischer Spürsinn: So werden aus Hunden echte Wissenschafter

Wo technische Geräte oder das menschliche Auge scheitern, greifen Naturschutzhunde mit ihrem feinen Spürsinn assistierend ein. Sie unterstützen Biologen, finden bedrohte Käfer oder mit Windrädern kollidierte Vögel.

Brigitte Komposch mit Joy (links) und Gabriele Sauseng mit Iuma in Herberstein © Juergen Fuchs
 

Joy wird im Februar erst zwei Jahre alt. Schon jetzt aber ist der Englisch Springer Spaniel uns Menschen bei der Spurensuche mehrere Pfotenlängen voraus. Dank ihrer Ausbildung als Naturschutzhund wird sie bald ihre Hundeführerin, die Zoologin und Wildbiologin Brigitte Komposch, im Rahmen von Schlagopfersuchen bei der Fahndung nach toten Fledermäusen und Vögeln unter Windrädern unterstützen. „Der Hund unterstützt mich wissenschaftlich“, erläutert Komposch vom Ökoteam (Institut für Tierökologie und Naturraumplanung in Graz) diese relativ neue Methode in der Wissenschaft. Naturschutzhunde spüren nämlich mit ihrem Geruchssinn Objekte auf, die das menschlichen Auge oder technische Geräte kaum ausfindig machen können.

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