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Pro und ContraIst die Schließung von Schulen sinnvoll zur Bekämpfung von Corona?

Mathematiker Norbert J. Mauser (Uni Wien) verlangt eine sofortige Schließung für mindestens drei Wochen. Die steirische Kinder- und Jugendanwältin Denise Schiffrer-Barac hingegen verweist auf die entscheidende Rolle von Schulen im sozialen Umfeld der Kinder und Jugendlichen.

© Winter-Pölsler
 

Pro:

"Lockdown sofort, Schulen, Betriebe, Handel, Kirchen - alles schließen! Wir sitzen derzeit wie in einem Auto, das mit Vollgas gegen eine Wand fährt. Wir werden dort hineinkrachen, wenn wir nicht eine Vollbremsung machen." Univ.-Prof. Norbert J. Mauser

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Laser19
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Lieber ein paar 100 oder 1000 Tote mehr

als den Kids die sozialen Kontakte in der Schule für 3 Wochen zu sperren, das ist sozial. Die Omi und den Opa brauchen wir eh nicht mehr.

ute08
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Zweierlei Maß

Wo bleiben die Kinderrechte, das Recht auf Bildung, die Sorge um die Psyche der Kinder und der sozial Benachteiligten während der 15 Ferienwochen im Jahr? Verlieren wir die da nicht? Darüber echauffiert sich komischerweise niemand? Starten wir doch einfach das Schuljahr Ende August und ersparen wir uns die sinnlosen Herbstferien, dann sind uns die zukünftigen Nobelpreisträger sicher und die Bildungsdefizite der nächsten Jahrzehnte ausgeglichen ;-)! Mir tun die Kinder auch leid, weil sie ihre Freunde nicht sehen können, aber da hätten wir schon viel früher zusperren müssen, weil besser wirds nicht, wie wir jetzt sehen.

peso
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Ich denke schon, dass die Schulen offen bleiben sollten, aber....

nicht für alle Schüler, sondern nur für Volksschüler und Unterstufen und auch nur für jene Schülern, wo beide Eltern berufstätig sind. Und sind wir doch einmal ehrlich, die einzigen Gegenstände, wo eine Lehrperson wirklich notwendig ist, sind Mathe und Physik, alle anderen sind durch stures Lernen zu verstehen. Und falls es jetzt gleich wieder einen Aufschrei der Empörung gibt, ein kleiner Hinweis: hat irgendein Elternteil bei der Handy, Computer oder Spielkonsole dem Kind geholfen oder haben die Kinder das sich selbst beigebracht ......ohne Bildungsangst der Eltern?

crofhewide
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Kinder als Mittel zum Zweck

Kinder werden nun missbraucht, damit die Eltern zu Hause bleiben (müssen). Sie gelten der Regierung nicht mehr als Individuen mit Rechten, sondern tatsächlich als Objekte. 40 von 10.000, Expertinnen und Experten warnen vor Schulschließungen, aber Prof. Mauser gibt an: "Schulen und ihr Umfeld (überfüllte Schulbusse), sind sicher mit Verursacher der 'diffusen Haushalts-Cluster'". "Sicher", das ist wirklich wissenschaftlich fundiert und belegt ausgedrückt - bitte her mit den internationalen Studienergebnissen! Mir gilt in Österreich eine Bestandsaufnahme mehr als eine Studie aus einem anderen Land, weil: Wir befinden uns in Österreich.

Die Kinder sind es übrigens nicht, die in den Supermärkten keinen Abstand einhalten, ich sehe nie ein Kind unter 10, das die Einkäufe erledigt, dafür zumeist Personen älteren Semesters, die sich an einem vorbeidrängen, böse Worte verlieren, wenn man sich zum Wagerldesinfizieren anstellt und sie also kurz warten müssen, bis sie in das Geschäft können - selbstverständlich ohne sich oder den Einkaufswagen zu desinfizieren -, die schon den ohne Corona gebotenen Abstand häufig nicht einhalten.
Rücksicht wird von allen und insbesondere den Kindern eingefordert, die, die gefährdet sind, nehmen oftmals keine.

Ifrogmi
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ihre diktion mit "individuen" ...

... und "objekten" zeigt, was sie sind: zumindest ein wiederkäuer der "freemen"-sichtweisen des staates.

crofhewide
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Auweh

Wohl gar nichts verstanden und keinen Sinn für Sprache.

aba
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Bildung

Es geht um die Bildung unserer Kinder und nicht um Mathematik.

jost4513
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...

Jetzt zu, sicher auch alle Schulen Bus Jänner, für Weihnachtsgeschäft und Winter Tourismus wieder auf, im Februar wieder zu, dann sitzt meine Tochter dann wieder für x Wochen zu Hause und versäumt so viel, dass ich ihr bei aller Bemühung einfach nicht beibringen kann. Hauptsache das Weihnachtsgeschäft und der Wintertourismus läuft. Das regt mich grenzenlos auf.. Toll dann hat meine Kleine 2 Schuljahre verloren.
Ich trage wirklich alle Maßnahmen mit, arbeite im HO, gehe 1x die Woche einkaufen, treffe absolut niemanden, aber bei der Schulen sehe ich das anders und nicht deswegen weil ich meine Mäuse nicht den ganzen Tag daheim haben will, falls das wieder jemand schreiben wird.

erstdenkendannsprechen
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ihr kind hat keine "2 schuljahre verloren"

und nein - das schließen der schulen ist für die kinder absolut nicht gut.
aber ein weiteres ansteigen der zahlen führt noch mehr ins chaos.
und JE FRÜHER strenge maßnahmen gesetzt werden, DESTO KÜRZER sind sie nötig.
hätten wir vor vier wochen die schulen geschlossen und einen strengen lockdown gehabt, hätten alle gejault (nicht nötig bei den zahlen) - aber die herbstferien hätten einfließen können und jetzt wär schon lang wieder normalbetrieb an den schulen. die zahlen der neuinfektionen wären aufgrund der ausgangslage sehr niedrig gewesen - was einen längeren zeitraum braucht, bis sie wieder auf dem niveau wie jetzt wären. meinetwegen zu weihnachten (über ferien und wenn nötig eine woche dazu) wieder strenger lockdown.
fast keine schulzeit wär verlorengegangen. aber wer hätte am lautetsten geschrien: ach ja, die, die es jetzt auch tun.
noch was: wir kriegen von der jetzigen ausgangslage keine günstige anzahl an neuinfektionen mehr zusammen - das theater wird den ganzen winter so weitergehen. danke recht schön .