Kürzung

Protest gegen Wohnbeihilfe vor dem Landhaus

SPÖ, ÖVP und FPÖ sind sich einig, die Wohnunterstützung muss noch vor den Ferien im Landtag beschlossen werden. Dagegen demonstrierten Grüne, KPÖ und Studenten in der Herrengasse. Von Thomas Rossacher

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Demo gegen Kürzungen © Thomas Rossacher
 

"Wir lassen uns das nicht gefallen", tönt KP-Klubchefin Claudia Klimt-Weithaler vor gut 200 Demonstranten. Denn die so genannte Wohnunterstützung neu, die rund vier Millionen Euro an Kürzungen im Jahr bedeutet, wird noch vor den Ferien durchgepeitscht. Die notwendige Mehrheit dafür lieferte der Koalition die FPÖ, obwohl diese gegen die Wohnbeihilfesparmaßnahmen ist ...

Kommentare (3)
stadtkater
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Wohnunterstützung statt Wohnbeihilfe

Abgesehen vom neuen Begriff gibt es doch eine wichtige, sozial gerechte Änderung: Statt auf das Einkommen der Studierenden, dass ja oft verständlicher Weise recht gering ist, wird endlich auf das Einkommen der unterhaltspflichtigen Eltern abgestellt - Bravo! Bisher konnten auch studierende Kinder von Millionären Wohnbeihilfe beziehen, nur wenn sie ein geringes Einkommen hatten! Das wird auch die VSStÖ-StudierendenvertreterInnen, mit denen die Frau Soziallandesrätin dies vereinbart hat, überzeugt haben. Leider fehlt weiterhin noch ein Mindestausmaß an absolvierten Semesterstunden für die Unterstützungsbezieher.

echterbürger
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Ähm?

"Die notwendige Mehrheit dafür lieferte der Koalition die FPÖ, obwohl diese gegen die Wohnbeihilfesparmaßnahmen ist."

Sternschnuppe8
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Re: Ähm?

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"Die FP begründete dies damit, dass andernfalls am Donnerstag ein Sonderlandtag gewesen wäre, bei dem SP und VP erst recht die Novelle beschlossen hätten. "Dann können wir auch gleich darüber am Dienstag abstimmen."