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Nach Rücktritt von Abt

Zisterzienserstift Rein bei Graz erhielt Administrator

Pater Benedikt Fink wurde nach dem Rücktritt von Abt Christian Feuerstein zum Administrator des Zisterzienserstifts Rein für ein Jahr gewählt. Stift Rein gilt als das älteste durchgehend bewohnte Zisterzienserkloster der Welt.

Stift Rein gilt als das älteste durchgehend bewohnte Zisterzienserkloster der Welt © Simon Möstl
 

Das älteste steirische Zisterzienserstift Rein nördlich von Graz wurde nach dem Rücktritt von Abt Christian Feurstein im März vorerst unter administratorische Leitung gestellt. Der Konvent des Stiftes hat laut "Kathpress" am Dienstag den Reiner Pater Benedikt Fink zum Administrator für ein Jahr gewählt. Seit 2004 ist der Ordensmann Pfarrer in Gratkorn und seit 2010 auch Pfarrer von Semriach.

Der bisherige Abt von Stift Rein, Christian Feurstein, hat Anfang März aufgrund einer schweren Herzerkrankung seinen Rücktritt erklärt. Seither waren die Reiner Mönche unter der interimistischen Leitung von Pater Thomas Friedmann auf der Suche nach einem Nachfolger.

Unter dem Vorsitz von Abtpräses Wolfgang Wiedermann vom Stift Zwettl wurde fiel die Wahl mit Pater Benedikt Fink auf ein Mitglied des Konventes selbst. Der 46-Jährige gebürtige Obersteirer werde vorerst für ein Jahr dem Stift als Administrator vorstehen, hieß es.

Benedikt Fink trat im Jahr 1987 in das Reiner Zisterzienserstift ein. Nach seinem Theologiestudium in Salzburg, Graz und Innsbruck war er ab 1997 in der Stiftspfarre Rein als Kaplan tätig. 2004 wurde er Pfarrer der benachbarten Pfarre Gratkorn, seit fünf Jahren ist er auch Pfarrer von Semriach (alle Bez. Graz-Umgebung) . Zum Stift Rein gehören derzeit 17 Mönche, die 12 Stiftspfarren betreuen.

Stift Rein gilt als das älteste durchgehend bewohnte Zisterzienserkloster der Welt. Es wurde im Jahr 1129 und damit noch zu Lebzeiten des wichtigsten Heiligen des Ordens, Bernhard von Clairvaux (1090-1153), gegründet. Gestiftet durch Markgraf Leopold I. von Steyr, kamen die ersten Mönche aus Ebrach in Franken. Die Reiner Mönche gründeten im Laufe der Jahrhunderte vier Tochterklöster, darunter Sittich in Slowenien (1138), Wilhering bei Linz (1146), das Neukloster in Wiener Neustadt (1444) und Schlierbach in Oberösterreich (1620).

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