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Plagiats-Vorwurf

Was mit dem umstrittenen Doktorhut passiert

Landesrat Christian Buchmann hat angekündigt, er werde im Plagiatsfall einfach eine neue Doktorarbeit schreiben. Geht das denn so einfach?

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Plagiate und Ghostwriting an der Uni
Plagiate und Ghostwriting an der Uni © Jürgen Fuchs
 

Kaum wurde der Plagiatsverdacht gegen den steirischen Landesrat Christian Buchmann bekannt, ging dieser in die Offensive: Er werde – so seine Arbeit als Plagiat beurteilt werde und ihm der Doktorhut weggenommen werde – einfach die Arbeit erneut verfassen. Ob das politisch oder moralisch möglich ist, ist die eine Frage. Aber viele rätseln: Ist das überhaupt rechtlich möglich? „Ja“, bestätigt Studien-Vizerektor Martin Polaschek von der Grazer Universität: „Jedem, der die Voraussetzungen erfüllt, steht das Recht auf eine Dissertation zu.“

Kommentare (22)

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johannes hofer
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Ergänzung

Unter "Universitätskritik" in mein Fall in Form eines Tagebuches im Netz zu finden - Johannes Hofer, Kindberg.

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johannes hofer
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Ungleiches Maß

Warum werden bei Plagiatsverdacht bestimmte Berufsgruppen, bei denen Plagiate viel schwerer wiegen wie etwa Universitätsprofessoren, großzügig ausgeklammert.
Ich kann nachweisen, dass ein Professor einer österr. Uni eine Idee sowie Textstellen von mir als Student beinahe wörtlich übernommen hat - ohne jede Aufklärungsmöglichkeit bis jetzt in Österreich.

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perplesso
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das ist sicher traurig für Sie,

in jedem Fall ist so etwas wahrscheinlich ein Betrug, oder irre ich mich da ?

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workforcetrust
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Schwarze Existentialität

Die Aufhebung des dialektischen Momenst (der Existenz) kann er als Existierender am allerwenigsten absolut festhalten; dazu ist ein anderes Medium erforderlich als die Existenz, welche ja eben das dialektische Moment ist. Kann ein Existierender von der Aufhebung wissen, so kann er von ihr nur als von einer Möglichkeit wissen, welche, wenn das Interesse auftritt, nicht zurückzuhalten vermag. Darum kann er davon nur interesselos wissen, was er als Existierender niemals ganz werden kann, und was er als Existierender, ethisch gesehen, gar nicht approximando erreichen wollen darf, da ihm umgekehrt das Ethische das Interesse an der Existenz unendlich macht, so unendlich, dass der Grundsatz des Widerspruchs absolute Gültigkeit erhält.

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stadtkater
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Ja wenn sogar der Vizerektor sagt,

dass ein Plagiat als Doktorarbeit keine Straftat ist, dann hilft bei einem Nachweis nur mehr die soziale Ächtung des Plagiators! Sonst könnte doch in Zukunft bald einer probieren mit etwas Abgeschriebenem einen Doktortitel zu erlangen. Und falls es schief geht sagt man einfach "Der blöde Titel hat mir eh nix gebracht" oder "dann schreib ich halt was neues". Tipp: Am besten etwas abschreiben, was es nur auf Papier gibt und nicht im Internet - da kommt keine Plagiatsoftware der Welt drauf!

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6b123124124e7c7494f64e66619b7e7
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Zuerst einmal muss die Uni prüfen oder prüfen lassen bzw. das...

...entsprechende Verfahren einleiten. Alles andere in Kaffeesudleserei und Vorverurteilung. Dann erst soll die Universität die entsprechenden Konsequenzen treffen.

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Lodengrün
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Er kann 5 X eine neue Dissertation

schreiben, wenn die jetzt aberkannt wird, bleibt der Betrug stehen. Darüber hinaus was soll das? Er tut gerade so als schreibe man eine Dissertation beim Spaziergang. Das ist echte Arbeit, höchste Konzentration. Etliche verzweifeln, brauchen Jahre und gehen dabei keiner Arbeit nach.

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6b123124124e7c7494f64e66619b7e7
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Ach...

...ich kenn da genug die machen das nebenbei, neben der Arbeit und das sind nicht nur Politiker.

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desbini
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Re: Er kann 5 X eine neue Dissertation

Naja...eine geistes-, sozial- oder wirtschaftswissenschaftiche Diss. ist jetzt nicht leicht, aber machbar. Hingegen ist mit einer technisch-naturwissenschaftlichen oder ingenieurswissenschaftlichen Diss. echte Arbeit verbunden. Man muss irgendwo angestellt sein, um eine solche machen zu können bzw. muss man auch praktisch arbeiten. Deswegen ist der Dr. techn. auch viel angesehener als ein Dr. phil oder dergleichen....

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Ichweissetwas
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Geht das durch, dann müsste Schützenhöfer sofort zurücktreten!

Wäre eine Riesenschweinerei, das ist Betrug, jeder andere hätte die Fristlose...!

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Efried
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Keine Ehre

Und wieso sagt Schützenhöfer nicht dass Buchmann zurücktreten soll, weil er die ÖVP beschädigt, wenn Buchmann nicht selbst Konsequenzen zieht. Das ist eine feine Partie.

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perplesso
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dafür ist die Zeit noch nicht reif genug,

aber vielleicht kommt einmal der Tag, wo er's tut ?

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Lodengrün
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Ganz einfach

weil der Herr Schützenhöfer die Uni nur bei festlichen Anlässen, sprich Buffets, betritt. Einen anderen Bezug hatte er nie, hat er nicht, wird er nie haben.

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styrianprawda
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@Lodengrün

a) Muss er den haben?
b) Wollen Sie damit andeuten, dass er, weil er kein "Akademiker" ist, weniger wert ist?

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styrianprawda
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@Efried

Ist Ihnen schon mal in den Sinn gekommen, dass (auch wenn dieser Begriff in den letzten Jahren einen fast schon inflationären Wandel erleiden musste) die Unschuldsvermutung gilt?

Oder sind Sie dafür, dass jeder, der einer Sache beschuldigt wird, noch vor dem Abschluß eines Verfahrens als schuldig erkannt wird?

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voit60
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ist ihnen auch in den Sinn gekommen, bzw.

haben sie die Aussage vom unschuldsvermuteten Buchmann gehört, wo er sagt, wenn die Vorwürfe auch stimmen sollten, er keinen Grund sieht, zurück zu treten. Sollte die Arbeit blütenweiß sein, dann hätte er wohl nicht so reagiert. Weiters sollten Sie wissen, dass jeder ein Ehrenwort für die Eigenständigkeit und Ehrlichkeit einer solchen Arbeit an der 1. Seite abgibt

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pesosope
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# styrianprawda

Sie haben Recht, was die Unschuldsvermutung betrifft, aber, Sie haben scheinbar auch übersehen, dass der Hr. Landesrat sofort mitgeteilt hat, dass er eine neue Doktorarbeit schreiben wird, wenn man seine alte Arbeit als Plagiat ansieht. DAS SAGT NIEMAND, DER SICH SICHER IST, NICHT ABGESCHRIEBEN ZU HABEN!!!!

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perplesso
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für mich ganz eindeutig,

wenn man die Gegenüberstellung im Profil liest.

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styrianprawda
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@pesosope

Ein guter Bekannter, ein hochrangiger Richter, sagte mal: "Geh nie vor Gericht. Denn du kannst nie sicher sein, dass der, der recht hat, auch recht bekommt."

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fotrf
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Vollkommen richtig.

Dennoch würde ich erwarten, dass auch der "Unschuldvermutete" eine andere Wortwahl verwendet, als: "Kein Anlass für politische Konsequenzen" usw., denn dies hört sich nach Ersatz des Rückgrats durch Sesselkleberei an.

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perplesso
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da ist ja das letzte Wort nicht gesprochen,....

und ob die ÖVP in der gegenwärtigen Situation das durchsteht, wenn sich der Plagiatsvorwurf auch offiziell bewahrheitet. .... naja, der Herr Buchmann könnte sich dann ja Rat bei Guttenberg holen !?

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fotrf
1
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Vollkommen richtig.

Dennoch würde ich erwarten, dass auch der "Unschuldvermutete" eine andere Wortwahl verwendet, als: "Kein Anlass für politische Konsequenzen" usw., denn dies hört sich nach Ersatz des Rückgrats durch Sesselkleberei an.

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